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Das Lebensgefühl der jungen Ostdeutschen, die Schwarz und lesbisch ist

Ein ungewöhnliches Theaterstück wird ab Freitagabend in Hannover aufgeführt: Olivia Wenzels autofiktiver Debütroman "1000 Serpentinen Angst" kommt auf die Bühne.

Die 1985 geborene Wenzel schreibt darin über eine Schwarze ostdeutsche Frau, die nach ihrem Platz in der Welt sucht. Damit soll das Thema Intersektionalität angesprochen werden, wie Dramaturgin Dramaturgin Friederike Schubert gegenüber dem NDR erklärt: "Intersektionalität heißt, wenn man mehrfach diskriminiert ist. Olivia Wenzel ist eine ostdeutsche, afrodeutsche und queere Frau. Mit all diesen vier Merkmalen, die sie in sich vereint, kann sie diskriminiert werden." Die Hauptfigur wird gespielt von Sabrina Ceesay.

In den Stück werden Fragmente unterschiedlicher Identitäten gezeigt, die das Leben der jungen Ostdeutschen prägen. Darin werden viele widersprüchliche Entwicklungen gezeigt – etwa die ihrer Großmutter, einer einst linientreuen DDR-Bürgerin, die später überlegt, eine rechtspopulistische Partei zu unterstützen. Oder es geht um ihre Mutter, die einst gefangen war im totalitären System und sich in die Wälder zurückgezogen hat.

Das Stück wird noch bis zum 26. Januar 2022 im Staatstheater Hannover (Ballhof Zwei, Knochenhauerstraße 28) aufgeführt. Tickets sind für 20 bis 24 Euro zu haben. (cw)



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10. Dezember 2021
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