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Orden für queere Verlegerin

Manuela Kay, langjährige Aktivistin und Chefin von "Siegessäule" und "L-Mag", wurde am Freitag von Berlins Justizsenator Dirk Behrendt mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

"Manuela Kay hat in den vergangenen 30 Jahren Großartiges für die #LSBTIQ-Community geleistet: Von @GaySiegessaeule bis L-Mag", schrieb der Grünen-Politiker auf Twitter. "Sie hat den gesellschaftlichen Wandel vorangebracht. Für ihr Engagement hat sie heute das Verdienstkreuz am Bande erhalten. Herzlichen Glückwunsch!"

Als Journalistin, Buchautorin, Filmemacherin und Verlegerin hat Manuela Kay Deutschlands queere Medienlandschaft entscheidend mitgeprägt. Von 1987 bis 1991 war sie Redakteurin und Moderatorin beim alternativen Radio 100 in Berlin und dessen schwul-lesbischem Magazin "Eldoradio". 1994 drehte die heute 57-Jährige zusammen mit Silke Dunkhorst Deutschlands ersten Lesbenporno "Airport". 1996 wurde Kay Chefredakteurin von Berlins queerem Stadtmagazin "Siegessäule", 2003 konzipierte sie das professionelle Lesbenmagazin "L-Mag". Zusammen mit Gudrun Fertig ist sie seit 2012 Verlegerin der beiden Publikationen. 2013 organisierte sie den ersten Dyke* March Berlin.

Bereits 2015 wurden Kay und Fertig mit dem Augspurg-Heymann-Preis ausgezeichnet, der zur Förderung der Sichtbarkeit von lesbischen Frauen seit 2009 jährlich von der LAG Lesben in NRW an couragierte lesbische Frauen verliehen wird (queer.de berichtete). (cw)



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