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Eloy de Jong ist "Maximum Power"

Bild: Pro Sieben / Willi Weber

Einem Superhelden wird der Stecker gezogen: Der offen schwule Schlagersänger Eloy de Jong ist im Halbfinale der ProSieben-Show "The Masked Dancer" ausgeschieden.

Der 48-jährige Niederländer erhielt am Donnerstagabend in Köln die wenigsten Publikumsstimmen und musste seine Maske ablegen. In den vergangenen Wochen war er als "Maximum Power" in einem lila- und orangefarbenen Heldenkostüm mit einem glitzernden Blitz auf der Brust aufgetreten. "Ich bin eigentlich ganz happy, dass das Ding jetzt endlich abkam", sagte der Sänger, der vor dem Jahrtausendwechsel als Mitglied der niederländisch-britischen Boygroup Caught in the Act bekannt wurde, nachdem er seine Maske abgenommen hatte. Das Tanzen habe ihm aber viel Spaß gemacht.

Mehrere Hinweise hatten die Jury bereits auf die Spur des Sängers gebracht: So wurden als ein Indiz Tulpen präsentiert. Aus dem Rateteam tippte schließlich Alexander Klaws auf de Jong, während sein Kollege Steven Gätjen den Entertainer Bürger Lars Dietrich unter der Maske vermutete. Gastjurorin Annemarie Carpendale gab zudem Benjamin Boyce, der mit de Jong bei Caught in the Act sang, als Tipp ab.

Mit seinem imposanten Kostüm und einer Choreografie mit roboterhaften Elementen hatte sich "Maximum Power" viel Jury-Lob erarbeitet. Der Superheld tanzte zu "Black Hole Sun" von Soundgarden.

An dem Kostüm konnte sich de Jong nach eigenen Worten jedoch nicht so sehr erfreuen wie das Rateteam: Eigentlich verkleide er sich nicht gern, sagte der Musiker nach seinem Auftritt. Die enge Verkleidung erschwerte zudem die Choreografie. Mehrfach kam der 48-Jährige beim Tanzen hörbar ins Schnaufen.

Jury und Zuschauer*innen versuchen in der Sendung, verkleidete Promis anhand ihrer Tänze und mit Hilfe von Indizien zu erraten. In den ersten beiden Folgen waren bereits Ex-Boxer Axel Schulz und Sängerin Ute Lemper enttarnt worden.

Die verbliebenen vier Masken werden im Finale am 27. Januar gelüftet. Noch im Wettbewerb sind bei "The Masked Dancer" nun ein tanzender Buntstift, ein Affe, eine Maus und eine Art Wischmopp, den ProSieben Zottel getauft hat.

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Eloy de Jong war einer der vier Sänger der Castingband Caught in the Act, die von 1992 bis 1998 bestand. Er hatte schließlich ein Jahr nach der Auflösung der Musikgruppe sein Coming-out. Zu dieser Zeit war er mit dem 2009 verstorbenen Sänger Stephen Gately von der irischen Band Boyzone liiert. Heute zieht er mit Partner Ibo eine Tochter in einer Regenbogenfamilie groß (queer.de berichtete).

In Deutschland startete de Jong in den letzten Jahren als Schlagersänger eine neue Karriere: Seinen großen Durchbruch schaffte er mit dem Song "Egal was andere sagen", einer Coverversion des Boyzone-Welthits "No Matter What", mit dem er an Gately erinnerte. (dpa/dk)



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#1 DreddAnonym
  • 21.01.2022, 13:06h
  • Eine Woche auf Platz 67 in den österreichischen Singlecharts @ "großer Durchbruch"
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Erst informierenAnonym
  • 21.01.2022, 14:56h
  • Antwort auf #1 von Dredd
  • Das erste deutschsprachige Album "Kopf aus Herz an" war in Deutschland auf Platz 1, 53 Wochen in den Charts und hat Platin bekommen!
    In Österreich hat es Gold bekommen und war 45 Wochen in den Charts. Das zweite deutschsprachige Album "Auf das Leben fertig los!" erreichte in den Deutschen Chart immerhin Platz 2! Erst informieren bevor man schreibt!
  • Antworten » | Direktlink »