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Bregenz lässt sich von Queer-Hassern nicht einschüchtern

  • 06. April 2022, kein Kommentar
Bild: Stadt Bregenz

Weil in der österreichischen Stadt Bregenz erneut Regenbogenbänke zerstört wurden, hissten Bürgermeister Michael Ritsch und seine Stellvertreterin Sandra Schoch Regenbogenfahnen am Rathaus.

Ursprünglich war das Hochziehen der Fahnen erst zum Pride Month im Juni angedacht. Aufgrund der Zerstörung der Regenbogenbänke vergangene Woche will die Stadt aber ein deutliches Zeichen gegen Hass, Ausgrenzung und Vandalismus setzen.

"Für die Vizebürgermeisterin und mich ist klar, dass wir nach diesen feigen Angriffen auf Symbole der Vielfalt ein deutliches Zeichen setzen müssen", erklärte Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ) zur Aktion. "Mit dem Hissen der Regenbogenfahnen sagen wir unmissverständlich, dass wir für Toleranz stehen. Die LGBTIQ+-Community ist ein Teil unserer Gesellschaft, und das ist gut so."

Am vergangenen Donnerstag zerstörten Unbekannte eine Regenbogenbank vollkommen und machten eine weitere durch das Absägen der Beine unbrauchbar. Bereits im vergangenen Jahr war in Bregenz eine Regenbogenbank im Bodensee versenkt worden (queer.de berichtete).

"Wir als Stadt stehen für Toleranz und wollen mit dem Hissen der Regenbogenfahnen zusätzlich Position beziehen", sagte Vizebürgermeisterin Sandra Schoch (Grüne). "Es gibt in dieser Stadt keinen Platz für Hass und Ausgrenzung. Wir werden ein solches Verhalten niemals dulden." (cw)


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