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Lily Tomlin mit Handabdruck in Hollywood verewigt

Bild: TCL Chinese Theatres
  • 23. April 2022, noch kein Kommentar

Die lesbische US-Komikerin Lily Tomlin ist in Hollywood auf die Knie gegangen. Vor dem TLC Chinese Theatre in der kalifornischen Filmmetropole drückte die 82-Jährige am Freitag beide Hände in den feuchten Zement.

Dazu kniete Tomlin vor Fotograf*innen und Zuschauer*innen auf dem berühmten Kinovorplatz nieder. Auch ihre Schuhabdrücke wurden verewigt. Der Zeremonie wohnte auch Tomlins Kollegin Jane Fonda aus der gemeinsamen Serie "Grace and Frankie" bei. Die Ehrung erfolgte im Rahmen des laufenden "Turner Classic Movies"-Filmfestivals.

Lily Tomlin schrieb ihren Namen und dazu den Namen "Edith Ann" mit einem Herz versehen in den Zement. Das war eine ihrer bekannten Comedy-Figuren in ihrer ersten TV-Show "Laugh-In" in den frühen 1970er Jahren, in der sie unter anderem die freche Mädchenfigur spielte.

Tomlin ist aus Filmen wie "Nashville", "The Player", "Short Cuts" und "Der Rosarote Panther 2" bekannt. Die mehrfache Emmy-Preisträgerin wirkte auch in zahlreichen TV-Serien mit, darunter "The West Wing", "Damages – Im Netz der Macht" und seit 2015 mit Fonda in "Grace and Frankie". In der Netflix-Comedy-Serie spielen sie langjährige Ehefrauen, deren Männer sich unerwartet als schwul outen. Die letzten Folgen sind ab 29. April 2022 zu sehen (queer.de berichtete).

Bereits seit 1971 ist Tomlin mit ihrer Partnerin Jane Wagner liiert, die sie schließlich Silvester 2013 heiratete (queer.de berichtete). Sie engagierte sich auch in ihrem Job für LGBTI-Rechte. So wirkte sie in den Neunzigerjahren beim Dokumentarfilm "The Celluloid Closet – Gefangen in der Traumfabrik", der von Homosexualität in Hollywood handelt, am Drehbuch mit, sprach den Off-Kommentar und kümmerte sich vorab um die Finanzierung des Films.

Auf dem Vorplatz des historischen TLC-Kinos wurden seit Ende der 1920er Jahre schon Hunderte Stars geehrt, darunter Charlie Chaplin, Frank Sinatra, Clark Gable, Marilyn Monroe, George Clooney und Robert de Niro. Der Platz auf dem Hollywood Boulevard zieht jedes Jahr Millionen Besucher*innen aus aller Welt an. (cw/dpa)



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