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Pride-Getränk auch mal ohne Alkohol
Bild: beckers bester- 24. April 2022,
Das Familienunternehmen beckers bester aus Lütgenrode hat eine Pride-Schorle auf den Markt gebracht – aus sechs Früchten in den Farben der Regenbogenflagge.
"Wir wollten nicht einfach ein schon bestehendes Produkt nehmen und lediglich das Design ändern, sondern etwas wirklich Besonderes machen", erklärt der Fruchtsafthersteller auf seiner Website mit eigener LGBTI-Rubrik. So wurden für die Pride-Schorle Sauerkirchen (rot), Orangen (orange), Zitronen (gelb), Limetten (grün), Holunderbeeren (blau) und rote Trauben (lila) gemischt.
"Natürlich wissen wir, dass wir ein gesellschaftliches Problem nicht mit einem Produkt lösen können, doch wir geben unser Bestes, wenigstens ein kleines Zahnrädchen in dem großen Ganzen zu sein", erklärte Sebastian Koeppel, geschäftsführender Gesellschafter und Urenkel der Firmengründerin Bertha Becker, zum alkoholfreien CSD-Getränk. "Deswegen möchten wir mit der 'Schor!e für alle' ein Zeichen setzen. Sie soll eine Einladung sein, sich Themen, die erst einmal fremd und fern erscheinen, zu öffnen. Lasst uns gemeinsam den Mut haben, Dinge zu ändern, die wir ändern können, um die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen."
Wie alle Schorlen von beckers bester besteht auch die limitierte Pride-Schorle aus Direktsäften, ist vegan und frei von künstlichen Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffen. Erhältlich ist sie im gut sortierten Lebensmitteleinzelhandel sowie im Onlineshop des Unternehmens. Dort kostet ein Kasten mit 24 0,33l-Mehrwegflaschen inklusive Pfand 22,86 Euro.
In diesem Jahr kamen bereits mehrere Pride-Getränke mit Alkohol auf den Markt. Während der Berliner CSD vom neuen Bier "Hoppy Pride" profitiert, verkauft REWE den Blanc de Noirs "One Love" von trans Winzerin Simona Maier. (cw)
















