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1.051 Regenbogenflaggen vor dem Bundestag

Bild: Ansgar Lahmann

Anlässlich des Tags des Grundgesetzes erinnerte die Initiative Grundgesetz für Alle (GFA) am Montag auf der Wiese von dem Bundestag mit 1.051 Regenbogenflaggen an Opfer queerfeindlicher Gewalt.

Die Initiative GFA fordert mit Blick auf die zunehmende Queerfeindlichkeit in Deutschland den verfassungsmäßigen Schutz der sexuellen sowie geschlechtlichen Identität durch das Grundgesetz.

"Man sollte meinen, das Grundgesetz, unsere Verfassung, schützt die Rechte aller Menschen gleichermaßen. Das tut es leider nicht", sagte Chris*tian Gaa, Initiator der Initiative GFA und Koordinator der Aktion. "Queere Menschen erfahren, im Gegensatz zu ihren heterosexuellen, cisgeschlechtlichen Mitmenschen, bis heute keinen verfassungsmäßigen Schutz. Stigmatisierung, Diskriminierung und Gewalt, auch durch den Staat, gehören für Millionen von queeren Menschen in Deutschland zum Alltag. Wenn wir als Gesellschaft zusammenhalten wollen, darf unsere Verfassung niemanden außen vor lassen!"

Laut der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Frage der Abgeordneten Ulle Schauws (Grüne) wurden 2021 dem Unterthemenfeld "sexuelle Orientierung" insgesamt 870 Fälle zugeordnet, davon 164 Gewaltdelikte. Dem Unterthemenfeld "Geschlecht/sexuelle Identität" 340 Fälle, davon 57 Gewalttaten. Aufgrund von Mehrfachnennungen können diese Zahlen nicht einfach addiert werden. So ergeben sich insgesamt 1.051 Straftaten im Bereich der Politisch-Motivierten Kriminalität Unterthemenfeld "Geschlecht/Sexuelle Identität" und/oder "Sexuelle Orientierung" registriert, davon sind 190 Gewalttaten. (cw/pm)



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#1 PetterAnonym
  • 24.05.2022, 14:35h
  • Es wird höchste Zeit, dass die Ampelkoalition endlich dieses Versprechen in Angriff nimmt.

    Klar, braucht man auch die CDU für eine Grundgesetzänderung, aber die Ampel soll das endlich einbringen und dann muss die CDU Farbe bekennen. Dann wissen wir aber auch, woran wir sind und dass die CDU uns weiter diskriminieren will.

    Aber von Friedrich Merz über Daniel Günther bis Hendrik Wüst, sagen doch immer alle mit Macht in der CDU, dass die CDU sich ändert und dass dort heute niemand mehr was gegen LGBTI hat. Dann sollen sie das auch endlich mal beweisen müssen.

    Also SPD, FDP und Grüne. Geht dieses Thema endlich an.
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