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CSD Kiew findet Asyl in Warschau

Bild: Stadt Warschau

Zehntausende Menschen, darunter auch viele Flüchtlinge aus der Ukraine, gingen am Samstag in der polnischen Hauptstadt Warschau für LGBTI-Rechte auf die Straße.

Mit Regenbogenfahnen und blau-gelben ukrainischen Flaggen zogen die Teilnehmer*innen am Samstag feiernd durch die Innenstadt, Die organisierende Person der wegen des russischen Angriffskriegs abgesagten Pride-Parade in Kiew, Lenny Emson, bedankte sich für den herzlichen Empfang. "Heute marschieren wir zusammen mit dem Warschau-Pride", sagte Emson.

Twitter / AndrewSPotts
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In Kiew gab es nur eine kleine CSD-Veranstaltung in einem Nachtclub im Stadtzentrum, an der einige Dutzend Menschen teilnahmen.

Die Parade in Warschau begann mit einer Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags in Oslo. Norwegens Botschafter in Polen, Anders Eide, sagte, am Ende setzten sich Liebe und Gerechtigkeit durch. "Unser Kampf für gleiche Rechte für alle und unsere Unterstützung für die LGBTQ-Gemeinde ist eindeutig und wird es auch bleiben."

Twitter / GrzZukowski
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Die Pride-Parade in Warschau wird vom liberalen Bürgermeister Rafal Trzaskowski unterstützt. Auch die EU-Gleichstellungskommissarin Helena Dalli nahm in diesem Jahr daran teil.

Polen steht immer wieder wegen der Diskriminierung queerer Menschen in der Kritik. Die rechtsnationale Regierungspartei PiS prangert regelmäßig eine vermeintliche "LGTBQ-Ideologie" an, die von Brüsseler "Eurokraten" genährt werde und sich gegen polnische Traditionen und Werte richte. (cw/AFP)

Twitter / Hawkeye1745



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#1 PetterAnonym
  • 28.06.2022, 15:20h
  • Da viele Männer momentan gar nicht die Ukraine verlassen können, ist das wohl nur ein Bruchteil dessen, wie groß er wirklich sein könnte.

    Ich hoffe, dass der CSD bald wieder in Kiew möglich sein wird.

    Und dass dieses Land die aktuellen Erfahrungen dazu nutzt, sich vollständig dem Westen und den freiheitlich-demokratischen Grundwerten (inkl. Gleichstellung und Akzeptanz von LGBTI) zuzuwenden.
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