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Aufruf zum "Welcoming Out"

In Hamburg wendet sich eine neue Kampagne explizit an nicht-queere Menschen. Insgesamt fünf Straight Allies fordern: "Machs wie ich. Zeig queeren Menschen deine Akzeptanz. Hab dein WELCOMING OUT."

Die Initiative "Welcoming Out" hat sich der Förderung von Akzeptanz gegenüber der LGBTI-Community verschrieben. Im Juni wurde ein neues Symbol vorgestellt, mit dem Unterstützende ihren Support leicht sichtbar machen können. Seitdem wurden, allein über die Social Media Kampagne auf Instagram und Facebook, weit über 300.000 Hamburger*innen erreicht.

Seit dem 25. Juli 2022 spricht eine neue Kampagne mit fünf Motiven explizit nicht-queere Menschen in Hamburg an. Sie fordert dazu auf, die eigene Akzeptanz auch proaktiv zu zeigen: das sogenannte eigene "Welcoming Out" zu haben.

"Es geht nicht darum, die Einstellung von Menschen zu ändern, sondern darum bereits Vorhandenes sichtbar zu machen", erklärte Markus Hoppe, Co-Founder und Co-Geschäftsführer der Initiative. Alle Kampagnenmotive zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. (cw/pm)

Galerie:
Kampagne "Welcoming Out"
5 Bilder

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#1 ErgozAnonym
  • 31.07.2022, 21:54h
  • Find ich irgendwie schwierig...
    Es gibt jede Menge Gelegenheit Unterstützung, Toleranz und Akzeptanz zu zeigen und Viele tun das ja zum Glück auch. Ohne Anlass zu erklären wie wahnsinnig offen und tolerant man ist wirkt künstlich.
    Das ganze "Coming Out" zu nennen.... Hmm.
    Ich bin trotzdem zutiefst dankbar für jeden der Unterstützung zeigt! Ich bin mir sicher, dass es auch nicht leicht ist sich als "Ally" zu outen.
    Was Coming out aber für LGBTQ+ bedeutet und wie unglaublich schwer es sein kann - die meisten cis-Heterosexuellen können sich das tatsächlich nicht vorstellen. Dafür können sie nichts. Wenn man nicht betroffen ist, weiß man nicht wie es sich anfühlt von klein auf zu Jenen zu gehören, die in Teilen der Welt umgebracht werden oder denen erklärt wird sie kämen in die Hölle und seien unsozial. Es ist sehr viel leichter aus Jux zu sagen "ich bin lesbisch", als wenn es wahr ist.
    Heterosexuelle brauchen sich nicht outen - das ist (oberflächlich) ihr Glück. Ich glaube es wäre besser wenn den Leuten dieser Unterschied bewusser gemacht wird. Aus dem "welcome outing" lässt sich die Vorstellung konstruieren "Heterosexuelle müssen sich heute outen". Das ist Unsinn und spielt einer rechten Verschwörungstheorie in die Hände.
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