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Queere Migrant*innen zeigen in Köln Gesicht
Bild: Dennis Klein- 15. November 2022,
Zum internationalen Tag der Toleranz am 16. November hat die Stadt Köln in Kooperation mit dem Verein SOFRA – Queer Migrants e.V. eine Plakat- und Social-Media-Kampagne gestartet.
Unter dem Claim "Meine Stadt!" und dem Hashtag #richtighier zeigen verschiedene nach Deutschland migrierte Menschen, die in Köln ihr Zuhause gefunden haben, ihr Gesicht für die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt. Die Kampagne soll die Sichtbarkeit von migrierten queeren Kölner*innen erhöhen, neu zugezogene LGBTI-Migrant*innen willkommen heißen und die Diversität in den migrantischen Communitiy widerspiegeln.
"Köln gewinnt durch Vielfalt", erklärte Oberbürgermeisterin Henriette Reker zum Start. "Mit dieser Kampagne machen wir uns dafür stark, dass in unserer Stadt grundsätzlich jeder Mensch Respekt und Anerkennung erfahren soll – und zwar unabhängig vom Geburtsort und der sexuellen oder geschlechtlichen Identität. Gemeinsam machen wir Köln zu dem, was es ist: weltoffen, tolerant und vielfältig."
Drei der insgesamt sechs Motive der Kampagne hängen noch bis zum 22. November im Stadtgebiet aus – weitere Beispiele zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. Die Plakate beschreiben, wo die porträtierten Menschen geboren wurden und was sie lieben: ob Punjabi Beats, Grillen am Rhein, Hummus und Kölsch oder Afro-Dance und Kölner Karneval. Begleitet wird die Aktion von einer Social-Media-Kampagne, die weitere queere Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte in kurzen Videos und Fotos zeigt.
Der Verein SOFRA ist die erste LGBTI-Mitgrant*innen-Selbstorganisation in Nordrhein-Westfalen. "Sofra" ist das arabische Wort für Esstisch. (mize/pm)











