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Queere Perspektiven auf die Femme fatale

  • 05. Dezember 2022, noch kein Kommentar
Racquel: Come to me, 2016 (Bild: Mickalene Thomas, © 2022. Digital image Whitney Museum of American Art / Licensed by Scala / VG Bild-Kunst, Bonn 2022)

Mit einer epochenübergreifenden Ausstellung widmet sich die Hamburger Kunsthalle erstmalig dem vielfältig bearbeiteten, schillernden wie klischeebehafteten Vorstellungsbild der Femme fatale.

Das Stereotyp der erotisch-verführerischen und begehrenswerten Frau, die Männer in ihren Bann, aber letztendlich auch in ihr Unglück zieht, war lange von männlichen Blickmustern und einem binären Verständnis von Geschlecht geprägt. Im Fokus der Schau "Femme fatale. Blick – Macht – Gender", die 9. Dezember 2022 bis zum 10. April 2023 zu sehen ist, stehen die künstlerischen Erscheinungsformen des Themas vom frühen 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Zugleich soll der Mythos in seinen Ursprüngen und Wandlungen kritisch befragt werden: Welche historischen Transformationen und späteren Aneignungsprozesse hat das Vorstellungsbild der Femme fatale durchlaufen? Welche Rolle spielt es heute? Wie verhandeln aktuelle Künstler*innen dessen Blick-, Macht- und Gender-Konstellationen und verändern damit die Perspektive darauf?

Um diesen Fragen nachzugehen, versammelt die Ausstellung medienübergreifend etwa 200 Exponate. Zu den Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotografien, Skulpturen, Installationen und Videoarbeiten zählt eine Fülle hochrangiger internationaler Leihgaben ebenso wie Hauptwerke der Hamburger Kunsthalle.

Die Ausstellung wird durch ein besonders umfangreiches Vermittlungsprogramm begleitet, das unter anderem erstmalig ein Chatbot Modul und Audiodeskriptionen anbietet, des Weiteren Audiotouren, einen Salon fatal mit wechselnden Gästen und eine Filmreihe des Metropolis Kinos. Ein kostenloses Begleitheft eröffnet intersektionale und (queer-)feministische Perspektiven auf die Ausstellung. Ein begleitender Katalog (Kerber Verlag) erscheint Anfang 2023. (cw/pm)


05. Dezember 2022
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