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Nackt und schön und draußen

- 27. Dezember 2022, kein Kommentar
Mit "Young Men in Nature 2023" von Phil Dlab haben wir noch einen letzten hocherotischen Kalendertipp für das kommende Jahr.
Egal ob es die Anziehungskraft männlicher Schönheit betrifft – offen, furchtlos und unprätentiös – oder die Schönheit der Natur selbst: Phil Dlab hat ein Auge für die Welt, die uns umgibt.
Die Schwarzweiß-Fotografien in "Young Men in Nature" zeigen unbefangene nackte junge Männer inmitten des ungeschliffenen Umfelds der freien Natur – ein Kalender für alle, die sich von der Anmut der Jugend in der unberührten Natur verführen lassen wollen.
Der Posterkalender "Young Men in Nature 2023" ist im Format 30x42 cm bei Bruno Books erschienen und zum Preis von 18,99 Euro u.a. bei amazon.de (Amazon-Affiliate-Link ) erhältlich.

Über seine Arbeit sagt Phil Dlab:
Hin und wieder werde ich gefragt, womit ich mein Geld verdiene. Darauf antworte ich ohne zu zögern, mit stolzem und ernstem Gesicht, dass ich nackte Männer fotografiere. Auf diese Antwort ernte ich, mindestens im ersten Moment, einen überraschten Gesichtsausdruck, gefolgt von der Frage: "Dann sind Sie Fotograf?" – "Nun, ja, unter anderem." Es hat einige Zeit gedauert, bis ich meine Identität als Männeraktfotograf akzeptiert habe. Bis vor kurzem galt ich als "Berater" oder "Projektmanager". Das sind gebräuchlichere und sozial akzeptierte Identitäten oder Bezeichnungen. Ich verbünde mich ja auch nicht mit anderen Fotografen oder lebe in einem "Dorf der Männeraktfotografen". Doch jetzt bin ich mehr denn je mit meinem Platz in der Welt einverstanden. Ich fühle mich wohl in meiner Haut, befreit, als hätte ich mich aus der sprichwörtlichen Schublade befreit. "Fotografieren Sie auch nackte Frauen?", lautet für gewöhnlich die nächste Frage. Zwischen den Zeilen klingt die Annahme mit, dass ich als Mann auch nackte Frauen fotografieren sollte. Schließlich lebe ich in der noch recht traditionellen Slowakei und nicht im liberalen "alles ist möglich, sei wer du sein willst"-New York. Deshalb lautet meine "logische Antwort": "Nein. Es gibt schon so viele Typen, die nackte Frauen fotografieren. Es wäre ziemlich schwer, damit einen Fuß in die Tür zu bekommen und seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Deshalb habe ich mich auf nackte Männer spezialisiert." Während wir an einer Plakatwand mit einer Bikiniwerbung vorbeigehen, fahre ich fort: "Die Welt muss nicht mehr davon überzeugt werden, dass Frauen schön sind. Schauen Sie sich doch um, man sieht sie überall. Ich versuche, für ausgeglichene Verhältnisse zu sorgen." Darauf folgt eine Pause, dann ein zustimmendes Nicken, das schnell in einen skeptischen Gesichtsausdruck umschlägt. "Und können Sie wirklich davon leben, dass Sie nackte Männer fotografieren?" – "Oh ja. Ob Sie es glauben oder nicht, das ist eine Marktlücke."
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