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Pride-Parade in Pufferzone in Zyperns geteilter Hauptstadt

  • 18. Juni 2023, kein Kommentar

In Zypern haben am Samstag Menschen aus dem griechischen und dem türkischen Teil der Mittelmeerinsel gemeinsam für LGBTI-Rechte demonstriert.

Mehrere Dutzend Teilnehmer*innen versammelten in der von UN-Truppen überwachten Pufferzone der geteilten Hauptstadt Nikosia, schwenkten Regenbogenfahnen und forderten Akzeptanz und gleiche Rechte für queere Menschen.

Die Kundgebung "United by Pride", die nun schon zum zweiten Mal in Nikosia stattfand, solle zeigen, "dass wir zusammenkommen und Hindernisse überwinden können", sagte der Mitorganisator Theodoros Ieronymides. Die Parade solle die Menschen in beiden Teilen der Insel ermutigen, "ihre Kräfte zu bündeln, um Veränderungen herbeizuführen". Die gemeinsame Parade sei wichtig, "weil Zypern vereint sein muss. Die Homosexuellen sind bereits vereint", sagte der 21-jährige Ibrahim Ucak aus dem türkischen Teil der Insel.

Twitter / UN_CYPRUS

Zypern ist seit 1974 geteilt. Die Türkei ist der einzige Staat, der die 1983 ausgerufene Türkische Republik Nordzypern anerkennt. Die griechischsprachige Republik Zypern trat 2004 der EU bei. Die UNO bemüht sich seit langem um eine Vermittlung, bisher allerdings ohne Erfolg. Die letzten Friedensgespräche unter UN-Schirmherrschaft waren 2017 gescheitert.

In der Republik Zypern wurde Homosexualität 1998 entkriminalisiert, gleichgeschlechtliche Partnerschaften werden bislang nicht anerkannt. In der Türkischen Republik Nordzypern steht Homosexualität seit 2014 nicht mehr unter Strafe. (cw/AFP)


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