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Wenn queere Themen als sekundär gelten
- 22. Juni 2023, kein Kommentar
Anton Shebetko, We Were Here, 2018 © Anton ShebetkoDie neue Ausstellung "Kunst und Leben in Zeiten des Krieges" im Württembergischen Kunstverein Stuttgart zeigt aktuelle Werke ukrainischer Künstler*innen – viele aus einem queeren Blickwinkel.
Im Vordergrund stehen künstlerische Praktiken, die den Situationen und Zusammenhängen von Krieg, Vertreibung und militärischen Konflikten, wie sie in der Ukraine bereits seit 2014 bestehen, mit feministischen, queeren und ökologischen Positionen sowie mit der Schaffung von Kunsträumen begegnen: Anliegen, die beharrlich dem Leben zugewandt sind und dennoch in Kriegszeiten als sekundär gelten.
Die Werke verhandeln den Krieg auf gleichermaßen persönliche wie politische, indirekte wie direkte Weise. Die Neubetrachtung der Vergangenheit, die Auseinandersetzung mit den rasanten Veränderungsprozessen der Gegenwart sowie die Imagination einer anderen Zukunft greifen dabei oftmals ineinander. Zahlreiche Werke sind im Rahmen der Ausstellung neu geschaffen oder modifiziert worden – einige Beispiele zeigen wir in der unten verlinkten Galerie.
Die Ausstellung "Kunst und Leben in Zeiten des Krieges" ist noch bis zum 13. August 2023 im Württembergischen Kunstverein (Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart) zu sehen. (cw/pm)

















