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Queere Tattoos für den guten Zweck

  • 23. Juni 2023, kein Kommentar

Im Rahmen des Pride-Monats bringt das Unternehmen Inkster mit der Sprachlernplattform Babbel empowernde Tattoos in mehreren Sprachen heraus – alle Gewinne gehen an das Jugendnetzwerk Lambda.

Das Motto des diesjährigen Berliner Christopher Street Days, "Be their voice – and ours! Für mehr Empathie und Solidarität!", diente dabei als Inspiration für die Kampagne. Dabei setzt die Sprachlernplattform Babbel "auf die Macht der Sprache, um den Blick gezielt auf queere und insbesondere Trans* Menschen zu lenken, die aufgrund politischer Unterdrückung ihre Identität und Sexualität nicht ohne Diskriminierung frei ausleben können".


Gemeinsam mit Inkster, einem Anbieter für nicht-permanente Tattoos, soll queeren Personen und ihren Allies die Möglichkeit geschaffen werden, sich in verschiedenen Sprachen durch Statements und Botschaften mit LGBTQIA+-Communities weltweit zu solidarisieren und Aufmerksamkeit für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung zu schaffen.

Dazu hat Babbel im Vorfeld gemeinsam mit seiner internen LGBTQIA+-Community relevante Botschaften auf Arabisch, Spanisch, Ukrainisch, Englisch, Deutsch und Türkisch identifiziert. Sie wurden aufgrund ihres besonderen Bezugs zu aktuellen Debatten, Themen und Initiativen ausgewählt, die LGBTQ-Rechte in den jeweiligen Ländern direkt betreffen. So ist der arabische Spruch, als "ich bin gay" übersetzbar, die Umkehrung eines Begriffs, der in arabischsprachigen Ländern als Schimpfwort gilt und von der queeren Community reclaimed wurde. Das spanische "Trans-Rechte, Menschenrechte" bezieht sich auf die steigende Transfeindlichkeit in Lateinamerika und weltweit.


"Sei nicht still, sei laut", heißt die Übersetzung des türkischen Tattoos, "Anders. Gleich." die des ukrainischen. Dazu gesellen sich das englische "Out, proud, loud." und das deutsche "Wir sind queer, wir sind hier." Die queeren Tattoo Artists Yehia Moldan, Fercha Pombo, Daryna Kalutska, Jane Schüler, Cora Hamilton und Johanna Henn haben diese Botschaften in ihren individuellen Stilrichtungen als Motive gestaltet.

Die Tattoos sind seit dieser Woche auf der Webseite von Inkster erhältlich und können bis Ende Juli bestellt werden. Alle Gewinne aus den Verkäufen werden an Lambda, einem bundesweiten Jugendnetzwerk für junge queere Menschen, gespendet. (cw/pm)


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