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Preis für Akzeptanz-Kampagne #richtighier
Motive der Kampagne #richtighier waren sowohl online als auch auf Kölner Straßen zu sehen (Bild: Dennis Klein)- 05. Juli 2023,
Die Kölner Akzeptanz-Kampagne #richtighier, die in Kooperation zwischen der Stadt und dem Verein SOFRA – Queer Migrants entstanden ist, wurde mit dem Deutschen Preis für Online-Kommunikation (DPOK) ausgezeichnet.
Unter dem Claim "Meine Stadt!" zeigten im vergangenen Herbst zum Tag der Toleranz verschiedene nach Deutschland migrierte Menschen, die in Köln ihr Zuhause gefunden haben, ihr Gesicht für die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt (queer.de berichtete). Die Motive beschreiben, wo die Porträtierten geboren wurden und was sie lieben: ob Punjabi Beats und Grillen am Rhein, Hummus und Kölsch oder Afro-Dance und Kölner Karneval.
Neben Postern im gesamten Stadtgebiet wurde die Aktion von einer Social-Media-Kampagne begleitet. Mit auf Instagram ausgespielten Reels konnten die Stadt Köln und SOFRA in drei Co-Postings rund 136.000 Aufrufe erzielen.
Ausgezeichnet wurde die Kampagne in der Kategorie "Equality & Inclusive Communications". Die Motive sollten die Sichtbarkeit von migrierten queeren Kölner*innen erhöhen, neu zugezogene LGBTI-Migrant*innen willkommen heißen und die Diversität in den migrantischen Communitiy widerspiegeln. Der DPOK ist der wichtigste Digital Award im deutschsprachigen Raum.
Alle sechs Protagonist*innen von #richtighier zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. Der Verein SOFRA ist die erste LGBTI-Mitgrant*innen-Selbstorganisation in Nordrhein-Westfalen. "Sofra" ist das arabische Wort für Esstisch. (mize)
Links zum Thema:
» SOFRA auf Instagram











