Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/b?4235

Auch Barbies Ken warnt vor der AfD

Bild: privat

Mit einer starken und nicht übersehbaren Message kam "Queer Eye Germany"-Moderator Ayan Yuruk am Wochenende zur überaus queeren Premiere des Kinofilms "Barbie" in Berlin.

In einem pinken Anzug und weißen T-Shirt mit durchgestrichenem AfD-Schriftzug posierte der frisch blondierte Creator und Entrepreneur als Ken auf dem Red Carpet (der ebenfalls rosa war). "Barbie ist die bekannteste Ikone weltweit, mit der viele von uns eine persönliche Verbindung haben – besonders in der queeren Szene", schrieb der 38-Jährige zu seiner Botschaft auf Instagram. "Barbie war für mich ein Symbol für Hoffnung, Freiheit und Akzeptanz – all das, was die AfD schleichend zu kontrollieren versucht. Allein bei dem Gedanken stellen sich bei mir die Nackenhaare auf."

Ayan Yuruk bildete zusammen mit Avi Jakobs, Leni Bolt, Jan-Henrik Scheper-Stuke und Aljosha Muttardi die Fab 5 von "Queer Eye Germany". Netflix hatte die aus fünf Teilen bestehende erste Staffel im März 2022 veröffentlicht (queer.de berichtete). Im Dezember wurde bekannt, dass der Streamingdienst keine zweite Staffel in Auftrag geben wird (queer.de berichtete). In diesem Jahr wurde die Reality-TV-Show mit einem Grimme Online Award ausgezeichnet (queer.de berichtete).

Premierenfeier ohne Margot Robbie und Ryan Gosling

Die Berliner Premierenfeier von "Barbie" fand wegen des Schauspieler*innen-Streiks in Hollywood ohne die US-Stars Margot Robbie und Ryan Gosling statt. Für die Besucher*innen wurde am Potsdamer Platz allerdings ein Barbie-Traumhaus mit Rutsche und Bälle-Pool aufgebaut. "In der Barbie-Welt gibt es kein Wasser im Pool", beklagte sich Influencer Riccardo Simonetti. Dabei hätte sich wohl so mancher Gast angesichts der drückenden Hitze gerne eine kleine Abkühlung gegönnt.

Am Abend trug Simonetti einen pinkfarbenen Anzug von Dawid Tomaszewski. Auch Tokio-Hotel-Frontmann Bill Kaulitz zog alle Blicke in einem bunten Pailletten-Anzug auf sich. Der "Bild" sagte er: "Ich wäre nicht so cool wie Barbie. Ich würde natürlich ganz viel mit Ken rumhängen. Vor allem, wenn es Ryan Gosling ist!" Er war etwas enttäuscht, dass der Hollywoodstar nicht gekommen war: "Ich habe mich extra für Ryan angezogen."

"Barbie" startet am 20. Juli 2023 in den deutschen Kinos. Eine ausführliche Besprechung folgt. (cw/spot)


-w-
-w-


Newsletter
  • Unsere Newsletter halten Dich News aus der queeren Welt sowie über anstehende Termine auf dem Laufenden.

#1 Schon und gutAnonym
  • 17.07.2023, 10:05h
  • aber spricht er auch mit seinen Kolleg*innen, die auf dem Pride auf dem Wagen der Queer Bild mitfahren, während sie sich in der Show als vielfältig inszensieren.

    Barbie als Vorkämpferin für Freiheit (und Vorbild für Queers) ist natürlich auch eine recht oberflächliche und humorvolle Sichtweise.

    Aber gut, so scheint Aktivismus heute zu funktionieren. Am Ende ist alles queer, Hauptsache es bringt einem selbst Aufmerksamkeit.
  • Direktlink »
#2 StaffelbergblickAnonym
  • 17.07.2023, 10:06h
  • Barbie ... Ken ... rosa Wolkenkuckucksheim ... na das fördert wenigstens ordentlich Geld in die Kassen u.a. von Mattel mit dem Franchaise-System "Barbie"
  • Direktlink »
#3 axels
  • 17.07.2023, 18:20h-
  • extrem seltsame Art, etwas durchzustreichen... AfD wird durch den Strich ja exakt ausgespart, resp. dieser ist darunter, mithin nicht durchgesteichen, sonden AfD steht drüber... grafisch wird v.a. AfD in Szene gesetzt... nicht gut...
  • Direktlink »