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"Liebe ist halal": Deutschlands einzige Moschee mit Prideflagge
Bild: IMAGO / epd- 22. Juli 2023,
Trotz Anfeindungen und Morddrohungen: Zum Christopher Street Day in Berlin wurde am Freitag an der Ibn Rushd Goethe-Moschee in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) erneut die Regenbogenfahne gehisst.
Die "Regenbogenhauptstadt Berlin" zeichne sich durch ihre Vielfalt von Lebensentwürfen, Herkünften und religiösen Bekenntnissen aus, erklärte Wegner zur feierlichen Enthülliung. "Ich bin der Ibn Rushd-Goethe Moschee dankbar, dass sie trotz der Anfeindungen auch dieses Jahr mit der Regenbogenflagge wieder mutig ihr Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung setzt."
/ RegBerlinZum zweiten Mal wurde heute die Regenbogenflagge anlässlich des Berliner Christopher Street Days in der Ibn Rushd-Goethe Moschee in Moabit gehisst. Das ist eine starke Botschaft gegen Diskriminierung und Gewalt, für Toleranz und Diversität in unserer Stadt! @BA_Mitte_Berlin pic.twitter.com/GDIn6WVA9v
Senatskanzlei Berlin (@RegBerlin) July 21, 2023
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"Die Ibn Rushd-Goethe Moschee sendet mit dem Hissen der Regenbogenflagge wieder eine starke und selbstbewusste Botschaft", sagte Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger (Grüne). Sie richte sich an queere Menschen muslimischen Glaubens genauso wie an alle anderen Berliner*innen "Gegen Diskriminierung und Gewalt, für Toleranz und Diversität."
Die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee war im vergangenen Jahr weltweit die erste Moschee, die eine Regenbogenflagge gehisst hatte (queer.de berichtete). Nach dem Aufziehen der Fahne gab es international viel Zuspruch, aber auch zahlreiche Anfeindungen – bis hin zu Morddrohungen.
Die Moschee mit rund 700 Mitgliedern war 2017 von Rechtsanwältin Seyran Ateş eröffnet worden (queer.de berichtete). Sie steht rund um die Uhr unter Polizeischutz. Vor zwei Jahren startete sie die vielbeachtete Akzeptanzkampagne "Liebe ist halal" (queer.de berichtete).
Die Rubrik "Bild des Tages" gibt es auf Vorschlag unseres Herausgebers Micha Schulze seit elf Jahren auf queer.de. Seit dem 28. Juni 2012 gibt es keinen Tag, an dem wir unsere Leser*innen nicht mit einer Fotomeldung versorgten. In diesem Format steht das Bild im Vordergrund, nicht der Text. Gewürdigt werden als "Bild des Tages" u.a. neue Bildbände, Ausstellungen, Fotoserien oder Wandkalender, aber auch aktuelle Kundgebungen, Preisverleihungen, Jubiläen oder herausragende Werbemotive finden hier ihren Platz. Alles fing an mit einem schwulen Kenschwulen Ken an. Mittlerweile sind die Bilder auch etwas größer geworden. Wer Vorschläge für ein "Bild des Tages" hat, kann sich gerne per E-Mail an an die Redaktion wenden. Gerne stellen wir auch talentierte Hobby-Fotograf*innen vor. (cw)

















