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Die Chronistin der queeren Familie Berlins

Preach! (featuring Stephanie Kuhnen), 2018 (Bild: Martina Minette Dreier)
  • 04. August 2023

Im Berliner Buchladen Eisenherz ist jetzt die neue Ausstellung "The Queer Berlin Bohême" mit Porträts von Martina Minette Dreier zu sehen.

Martina Minette Dreier gilt als Chronistin der queeren Familie der Hauptstadt. Seit rund 20 Jahren malt sie Porträts von queeren Menschen, darunter lokale Szenegrößen wie Stephanie Kuhnen (Foto oben), Sigrid Grajek, Linus Giese, Anja Müller, Jayrôme Robinet oder Jan Noll.

Ihre Bilder entstehen in fast klassisch traditioneller Weise. Martina Minette Dreier arbeitet ausschließlich mit einem Modell, in mehreren, einstündigen Sitzungen im Atelier, mit Ölfarben auf Leinwand. Fotovorlagen kommen nicht ins Spiel.

"Der queeren Community wird gesamtgesellschaftlich oft noch mit einer gewissen Reserviertheit begegnet, mit einer gewissen Abschätzigkeit", erklärte Martina Minette Dreier zu ihrer Serie gegenüber dem "Tagesspiegel". "Und da jetzt mit Porträtmalerei zu kommen, mit Öl auf Leinwand – das waren die Päpste und die Königshäuser, die sich das früher gönnten. Und ich gönne das jetzt meiner Familie und mache unsere gemeinsame Genealogie. Das hat etwas mit Würde zu tun, mit Ansehen und einer Kanonisierung."

Entstanden sind bislang über 100 Porträts. In der Ausstellung "The Queer Berlin Bohême (Literary edition) Should I go say hi?" sind nun jene Gemälde zusammengetragen worden, die sich mit Menschen aus dem queeren buchschaffenden Spektrum befassen. Der Buchladen Eisenherz (Motzstraße 23, Berlin-Schöneberg) zeigt diese Auswahl zusammen mit kleineren Porträts, eine Reihe von Tierporträts und Skizzen. (cw/pm)


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