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Drei Pioniere queerer Kunst

General Idea, P is for Poodle, 1983/89, lacquer on vinyl, 200x60 cm © Royal Bank of Canada Art Collection
  • 05. August 2023

Kunst-Highlight im Herbst in der Hauptstadt: Der Berliner Gropius Bau zeigt ab dem 22. September die bisher größte Retrospektive der schwulen Künstlergruppe General Idea.

Die 1969 in Toronto gegründete Gruppe, bestehend aus Felix Partz (1945-1994), Jorge Zontal (1944-1994) und AA Bronson (geb. 1946), forderte die Kunstwelt, aber auch die Gesellschaft im Allgemeinen heraus – und übt mit ihrem wegweisenden, 25 Jahre umfassenden Schaffen bis heute bleibenden Einfluss aus.

General Idea hinterfragte die Produktion, Verbreitung und den Konsum von Bildern durch eine Vielzahl von Medien. Dabei nutzten die drei Künstler häufig Humor und satirische Strategien, um den Blick auf verschiedene Aspekte von Konsumkultur, Massenmedien, sozialen Ungleichheiten, queerer Identität, Kunstwirtschaft und der Aids-Krise zu lenken. Felix Partz und Jorge Zontal starben 1994 an den Folgen der Immunschwächekrankheit.

Die in enger Zusammenarbeit mit dem überlebenden AA Bronson entwickelte Ausstellung versammelt zentrale Installationen, Publikationen, Videos, Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen sowie Archivmaterial und gibt einen Überblick über die Entwicklung der künstlerischen Praxis von General Idea. Insgesamt werden mehr als 200 Arbeiten aus den späten 1960er bis frühen 1990er Jahren zu sehen sein.

Die Ausstellung im Gropius Bau läuft vom 22. September 2023 bis 14. Januar 2024. Eine ausführliche Würdigung folgt. (cw/pm)


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