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Queere Grüße an Felix Nmecha
Bild: IMAGO / RHR-Foto- 20. August 2023
Zum Bundesliga-Auftakt zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln am Samstag im Signal-Iduna-Park brachten BVB-Fans ein rund 30 Meter langes Banner mit der Aufschrift "Gemeinsam gegen Homophobie" mit.
Der unmissverständliche Gruß an Neuzugang Felix Nmecha, der mehrfach mit queerfeindlichen Aktionen aufgefallen war, wurde bereits kurz nach Öffnung des Dortmunder Stadions zwischen Unter- und Oberrang angebracht.
Laut "Express" gab es um die von einer Regenbogenfahne und dem BVB-Wappen eingerahmte Botschaft eine kleine Rangelei. Erst wurde das Transparent von anderen Fans eingerollt, dann wieder aufgehängt und schließlich vom Ordnungsdienst entfernt. Weil an der Begrenzung zwischen den beiden Tribünenteilen LED-Werbebanden zum Einsatz kommen, sind dort Fahnen, Plakate oder Banner grundsätzlich nicht erlaubt.
Felix Nmecha hatte Anfang Juli trotz heftiger Kritik einen langfristigen Vertrag beim deutschen Fußball-Vizemeister erhalten (queer.de berichtete). Der 22-Jährige, der aus einer evangelikalen Familie stammt und immer wieder entsprechende Botschaften in sozialen Netzwerken postet, hatte im Februar für Aufregung gesorgt, als er ein transfeindliches Video eines amerikanischen Rechtsextremisten teilte (queer.de berichtete). Später bedauerte er den Post teilweise (queer.de berichtete). Trotz der "Entschuldigung" teilte Nmecha Anfang Juni zum Start des Pride-Monats einen weiteren queerfeindlichen Eintrag eines christlich-fundamentalistischen Instagram-Kontos. Darin wurde der CSD mit dem Teufel gleichgesetzt (queer.de berichtete). (cw)
















