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First Look: ZDF-Satire "Clashing Differences"

Der Cast (v.l.n.r.): Paula (Lisa Hrdina), Sus (Rabea Lüthi), Simone (Minh-Khai Phan-Thi), Kisha (Thelma Buabeng), Flora (Jane Chirwa) und Çena (Şafak Şengül) (Bild: ZDF / Diara Sow)
  • 29. August 2023

Die ZDF-Produktion "Clashing Differences", die sowohl als Spielfilm als auch als Serie gesendet wird, entführt die Zuschauer*innen mit einem humorvollen und teilweise ironischen Blick in die Welt queer-feministischer Aktivist*innen.

Die Satire von Autorin und Regisseurin Merle Grimme aus der Redaktion "Das kleine Fernsehspiel" läuft am Montag, den 9. Oktober 2023 um 0.20 Uhr im ZDF als Spielfilm. Bereits ab Freitag, den 6. Oktober ist er in einzelnen Episoden in der ZDF-Mediathek verfügbar. Vorab hat das ZDF am Montag erste Bilder veröffentlicht, die wir gesammelt in der unten verlinkten Galerie zeigen.

Im Mittelpunkt von "Clashing Differences" steht der fiktive Verein "House of Womxn". Ein geplantes Panel der Initiative auf einer internationalen Frauenkonferenz steht auf dem Spiel. Die Konferenzleitung hat sich gemeldet: Ihr Panel ist "zu weiß". Sofern sie nicht schnell diverser besetzen können, wird ihr Panel gecancelt. Ihre Einladungsliste muss schnellstmöglich an die Diversity-Checkliste angepasst werden: Sie brauchen eine schwarze Frau – vielleicht sogar zwei. Nicht zu vergessen queere Personen, Personen mit Behinderung und noch ein paar Women of Color.

Die neu eingeladenen, natürlich sehr unterschiedlichen Frauen und eine nicht-binäre Kameraperson, müssen nicht nur einen Tag und eine Nacht in dem abgelegenen Vereinshaus in Brandenburg verbringen, sondern sollen auch noch ein gemeinsames Manifest verfassen. Es dauert nicht lange, bis sich die queer-feministische Gruppe in einer beängstigenden Get-out-Situation wiederfindet, in der tagsüber ihre politischen Differenzen aufeinanderprallen und nachts ungebetene Gäste vor der Tür stehen...

"In 'Clashing Differences' verarbeite ich auf der äußeren Ebene meine jahrelange Erfahrung mit Vereinen, politischem Engagement und sogenannten Diversity-Panels in der Filmbranche", erklärte Merle Grimme zu ihrem Film. "Die Figuren Kisha, Flora, Cena, Simone und Sus müssen als Token, also bloße Vorzeigeschablonen, herhalten, damit der Verein House of Womxn e.V. sein Image verbessern kann." Die Motivationen der drei weißen Vereinsfrauen seien unterschiedlich, so die Autorin und Regisseurin. "Jedoch wollen sie alle das Problem mit einer schnellen und einfachen Lösung aus der Welt schaffen, um ihr eigenes Ziel zu erreichen. Aber gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht: Sie bieten ihren geladenen Personen eine Bühne, die sie gar nicht haben wollen. Eine Bühne, auf der sie eine Lösung für Diskriminierung aller Art finden sollen, die aber bitte auch einfach, schnell und kostengünstig umsetzbar ist." (cw/pm)


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