https://queer.de/b?4306
Trans Sichtbarkeit im Ministerium
Bild: Kathrin Stahl- 21. September 2023
Seit vielen Jahren porträtiert die Hamburger Fotografin Kathrin Stahl unterschiedlichste trans Menschen – jetzt ist ihre Ausstellung "Max ist Marie" im Gleichstellungsministerium des Landes Brandenburg sehen.
Katharina, Asta, Xenia, Bea, Hanni, Felicia, Marie und Petra haben etwas gemeinsam: Sie identifizieren sich nicht mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten, woraus sie Mut und Kraft schöpften und welch beeindruckende Lebenswege sie beschritten haben, zeigt die Ausstellung "Max ist Marie. Mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind", die in der vergangenen Woche von Gleichstellungsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) im Foyer des Ministeriumsgebäudes in Potsdam (Henning-von-Tresckow-Straße 2-13, Haus S) eröffnet wurde.
"Menschen, die trans* sind, haben auch heute noch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, sie werden oft nicht sichtbar und dadurch ausgegrenzt oder angefeindet. Es erfordert viel Kraft, mit diesen Widerständen tagtäglich umzugehen", erklärte Nonnemacher in einer Pressemitteilung. "Ich freue mich sehr, in meinem Ministerium eine Ausstellung zeigen zu können, die auf empathische Weise die Lebensgeschichten von trans* Menschen erzählt. Ihre vielfältigen Lebenswege und Erfahrungen sollen dazu beitragen, sie in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen und damit auch ein wichtiges Zeichen zur Akzeptanz von Vielfalt zu setzen."
"Max ist Marie" basiert auf einem Projekt der Künstlerin Kathrin Stahl. Es begann mit einem Fotoshooting ihrer eigenen Tochter und entwickelte sich zu einer Ausstellung, die bereits an zahlreichen Orten Deutschlands zu sehen war. Im Potsdamer Gleichstellungsministeriums werden die Porträts noch bis zum 15. Oktober 2023 werktags von 7.30 bis 17 Uhr ausgestellt Der Eintritt ist frei. (cw/pm)











