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Leben und Begehren jenseits der Heteronormativität
Leigh Bowery, Session VI, Look 31, 1992 (Courtesy Galerie Albrecht, Foto: Fergus Greer)- 20. Oktober 2023
Gemeinsam mit dem Kunsthaus zeigt die Kunsthalle Nürnberg ab diesem Wochenende die internationale Gruppenausstellung "Who's Afraid Of Stardust? Positionen queerer Gegenwartskunst".
Zentraler Beweggrund für die Ausstellung ist die derzeitige gesellschaftliche Entwicklung. Denn zum einen war Queerness noch nie so sichtbar wie heute, gleichzeitig ist die rechtliche wie gesellschaftliche Gleichstellung für Personen, die nicht der heteronormativen Mehrheitsgesellschaft angehören, noch immer nicht erreicht.
Die Identitäten, Lebensmodelle und Ausdrucksweisen, die in der queeren Community zusammenfinden, sind heterogen. Variantenreich sind auch die insgesamt 30 künstlerischen Kommentare: Sie kreisen um Leben und Begehren jenseits der Heteronormativität, spielen mit Geschlechterrollen und -grenzen und fordern zu einer Überprüfung der normierten Konzepte von Geschlecht und Identität auf. Anstatt eine lineare oder chronologische Erzählung zu bieten, zielt diese Ausstellung vielmehr darauf ab, eine Vielzahl von künstlerischen Positionen zu präsentieren, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit diesem Thema befassen.
Die Ausstellung vereint neben vielen jungen internationalen und regionalen Künstler*innen auch Werke von Künstlerikonen wie zum Beispiel Katherine Bradford, Felix Gonzalez-Torres, Keith Haring, Cindy Sherman und Andy Warhol.
"Who's Afraid Of Stardust?" wird am Freitag, den 20. Oktober 2023 um 19 Uhr in der Kunsthalle Nürnberg (Lorenzer Straße 32) eröffnet und ist dort anschließend bis zum 11. Februar 2024 zu sehen. (cw/pm)










