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Queere Perspektive auf gesellschaftliche Machtstrukturen

Yong Xiang Li, I'm Not in Love (How to Feed on Humans), 2020, Videostill (Bild: François Pisapia)
  • 20. Dezember 2023

Die Kunsthalle Mannheim zeigt noch bis zum 17. März 2024 eine Ausstellung mit Werken vom Yong Xiang Li – dem diesjährigen Förderpreisträger der Kunststiftung Rainer Wild.

Die Werke des 1991 in China geborenen und in Berlin lebenden Künstlers verarbeiten verschiedenste künstlerische Techniken und aktuelle Zeitbezüge zu multimedialen Installationen. Eine queere Perspektive auf gesellschaftliche Machtstrukturen verdichtet Li zu räumlichen Gefügen.

In seiner Ausstellung im Studio der Kunsthalle Mannheim zeigt Yong Xiang Li seine Arbeit "8 Chairs (Adolescent Fabrications)", eine Gruppe von acht Holztafeln, die er zu einem skulpturalen Gemälde arrangiert. Die Tafeln werden an Scharnierstellen gefaltet, so dass sie als Imitationen von Stühlen auf einem achteckigen Sockel im Raum zu stehen scheinen. Sie ermöglichen so eine begehbare Erfahrung von Malerei, die der üblichen frontalen Erfahrung entgegensteht. Die gemalten Landschaften und Architekturen verwandeln sich so in dekorative Möbel – etwas, das Li als "utilitaristischen Drag" bezeichnet.

Die 2009 gegründete Kunststiftung Rainer Wild des Heidelberger Unternehmers, Stifters und Kunstsammlers Prof. Dr. Rainer Wild zeichnet mit dem 2015 ins Leben gerufenen Förderpreis bildende Künstler*innen aus ganz Deutschland unter 35 Jahren aus. Auf Wunsch der Stiftung wird der Preis seit 2020 in Mannheim verliehen. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 5.000 Euro und eine Einzelausstellung im Studio der Kunsthalle verbunden. (cw/pm)


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