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Das Beste der schwulen Fotografie

  • 19. Januar 2024
Bild: Papillonner © Lin Jaihang

Vom britischen Fotomagazin "BOYS! BOYS! BOYS!" ist die siebte Ausgabe erschienen – mit homoerotischen Arbeiten von zehn Fotografen aus aller Welt.

Herausgegeben wird die hochwertig gedruckte Zeitschrift von der Londoner Little Black Gallery, die sich seit Jahren die Förderung schwuler und queerer Fotografie auf die Fahnen geschrieben hat. Sie betreibt auch die Kunstplattform boysboysboys.org und hat drei Bildbände herausgegeben, zuletzt 2023 im Kehrer Verlag (queer.de berichtete).

Für die siebte Ausgabe seines Magazins wählte Chefredakteur Ghislain Pascal sexy Porträts von Jack Cuts (Großbritannien), Ivan Donadio (Italien), Marco Gualdoni (Italien), Lin Jaihang (Taiwan), Esa Kapila (Finnland), Lucas Murnaghan (Kanada), Mariano Vivanco (Peru), Tyler Udall (Kanada), Lucas Ulmer (Deutschland) und Konstantin Zhukov (Lettland). Eine Auswahl der Bilder zeigen wir in der unten verlinkten Galerie. Außerdem enthält der Band ein Interview mit Mariano Vivanco.

Die 160-seitige Zeitschrift im Format 27x20 cm kann zum Preis von 35 US-Dollar (32,15 Euro) zuzüglich Versandkosten online über boysboysboys.org bestellt werden. Ein Dollar pro verkauftem Heft spendet die Little Black Gallery an LGBTI-Organisationen.

Der Kunstcharakter der Fotografie war lange Zeit umstritten. Heute ist sie jedocj als vollwertige Kunstform akzeptiert. Indikatoren dafür sind die wachsende Anzahl von Museen, Sammlungen und Forschungseinrichtungen für Fotografie, Ausstellungen, die Zunahme der Professuren für Fotografie sowie nicht zuletzt der gestiegene Wert von Fotografien in Kunstauktionen und Sammlerkreisen. Zahlreiche oftmals nicht trennscharfe Genres haben sich entwickelt, darunter die Landschafts-, Akt-, Industrie-, Architekturfotografie und viele mehr, die innerhalb der Fotografie eigene Wirkungsfelder entfaltet haben. Außerdem entwickelt sich die künstlerische Fotomontage zu einem der Malerei gleichwertigen Kunstobjekt.

Neuere Diskussionen innerhalb der Foto- und Kunstwissenschaften verweisen indes auf eine zunehmende Beliebigkeit bei der Kategorisierung von Fotografie. Zunehmend werde demnach von der Kunst und ihren Institutionen absorbiert, was einst ausschließlich in die angewandten Bereiche der Fotografie gehört habe.
(mize)


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