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"Eindringliche Plädoyers für eine tolerante und offene Gesellschaft"

Bild: IMAGO / Photopress Müller
  • 09. Februar 2024

Die lesbische Sängerin Kerstin Ott ("Regenbogenfarben") wurde am Donnerstagabend mit dem Deutschen Musikautor*innenpreis 2024 in der Kategorie Komposition Schlager ausgezeichnet.

"Mit ihren Geschichten, ihrer Authentizität und enormen Präsenz hat Kerstin Ott den Olymp des Schlagers im Sturm erobert", heißt es in der Begründung der Jury. "Ihre facettenreichen Songs sind eindringliche Plädoyers für eine tolerante und offene Gesellschaft."

Die Preise wurden im Berliner Hotel Ritz in insgesamt zwölf Kategorien verliehen, etwa auch an Udo Lindenberg und Apache 207 für das "Erfolgreichste Werk 2023". Zu weiteren Preisträger*innen gehören unter anderem Peter Fox und der Komponist Aribert Reimann. Vorab wurde bereits bekannt gegeben, dass Kinderliedermacher Rolf Zuckowski und Musikerin und Produzentin Annette Humpe Sonderpreise für ihr Wirken erhalten.

Der Deutsche Musikautor*innenpreis (DMAP) wurde 2009 von der Gema ins Leben gerufen, um die Komponist*innen und Textdichter*innen der deutschen Musikbranche für ihre herausragenden Leistungen zu würdigen. (cw)


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