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Die Kunst der Hochzeitsfotografie
Bild: Lindsay Ladd- 13. Februar 2024
Für die kommende Ausstellung "Ja, ich will!" in Hamburg hat der Kurator und Fotograf Paolo Woods Hochzeitsfotograf*innen aus vier Kontinenten ausgewählt – zu sehen sind auch queere Paare.
Die Hochzeitsfotografie wird als die unterste Kategorie in der Welt der Fotografie behandelt, die als zu kommerziell und nicht künstlerisch genug angesehen wird. Aber Hochzeitsfotograf*innen sind die Schöpfer eines persönlichen und kollektiven Gedächtnisses, das die Gesellschaft, in der sie tätig sind, genau widerspiegelt.
Enoch Boateng und sein Bruder Maxwell Aggrey sind lokale Stars in Ghana; Sam Ekta sind ein Paar, das ein erfolgreiches Studio in Mumbai, Indien, betreibt. Thomas Sauvin ist ein französischer Künstler, der das Projekt "Beijing Silvermine" leitet. Oreste Pipolo war der Meister der klassischen, auffälligen neapolitanischen Hochzeit, einer Institution Süditaliens, die heute von seinen Töchtern Ivana und Miriam weitergeführt wird. Manal Alhumeed ist eine junge Fotografin, die in Riad lebt. Valerie Baeriswyl ist Hochzeitsfotografin in der Schweiz und in Haiti; Lindsay Ladd fotografiert schwule und lesbische Hochzeiten in Philadelphia. Juan de la Cruz Megías Mondéjar ist ein Fotograf, der in den 80er und 90er Jahren in Südspanien tätig war. Massimo Stefanutti hat eine Sammlung von Hochzeitsalben zusammengetragen, zum ersten Mal zeigt er eine Auswahl einiger seiner Favoriten.
Die Ausstellung "Ja, ich will!" ist vom 15. April 2024 bis zum 24. Februar 2025 im Jenisch Haus (Jenischpark, Baron-Voght-Straße 50, 22609 Hamburg) zu sehen. Mehr Infos und Bilder gibt es hier. (cw/pm)










