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Martin Gschlacht gewinnt Silbernen Bären

Bild: Ali Ghandtschi / Berlinale 2024
  • 25. Februar 2024

Der österreichische Kameramann Martin Gschlacht wurde am Samstagabend auf der Berlinale für seine Arbeit im queeren Historiendrama "Des Teufels Bad" von Veronika Franz und Severin Fiala ausgezeichnet.

Gschlacht bekommt den Silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung. Der 1969 geborene Kameramann hat bereits bei vielen bekannten Filmen mitgewirkt, etwa "Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste".

Das morbide Historiendrama "Des Teufels Bad" erzählt von einer streng katholischen Dorfgemeinschaft gegen Mitte des 18. Jahrhunderts, in der eine isolierte Frau aus Verzweiflung keinen anderen Weg mehr sieht, als ein schreckliches Verbrechen zu begehen (queer.de berichtete).

In der Sektion "Encounters" der Berlinale wurde mit "Cidade; Campo" ein weiterer queerer Film ausgezeichnet: Die brasilianische Filmemacherin Juliana Rojas erhielt der Preis für die beste Regie. "Cidade; Campo" erzählt u.a. von einem lesbischen Paar, das aus der Stadt aufs Land zieht (queer.de berichtete).

Mit dem Goldenen Bären, dem wichtigsten Preis der Berlinale, wurde der Dokumentarfilm "Dahomey" ausgezeichnet. Der Film der in Frankreich geborenen Regisseurin Mati Diop setzt sich mit der Rückgabe von Kunstschätzen auseinander, die 1892 aus dem westafrikanischen Benin, einst Dahomey, geraubt wurden. (cw)


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