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Dragqueen schockt Eltern bei "Rote Rosen"
Bild: NDR- 28. Februar 2024
Die absurde Aufregung um Veranstaltungen mit Dragqueens an Schulen beschäftigt im kommenden Monat auch die ARD-Telenovela "Rote Rosen".
Für seine Rolle als schillernde Dragqueen saß Schauspieler und Verwandlungskünstler Philip Richert zweieinhalb Stunden in der Maske. Keine ganz unbekannte Rolle für ihn: Richert gehört seit 2010 zum festen Ensemble des Lüneburger Theaters, stand auch dort schon in den unterschiedlichsten Glitzer-Outfits als Showdiva Lulu Mimeuse auf der Bühne.
In insgesamt fünf "Rote Rosen"-Folgen, die ab Mittwoch, den 6. März 2024 zu sehen sind, trifft Britta (Jelena Mitschke) auf ihren alten Schulkameraden Marco (Philip Richert) – und staunt nicht schlecht, als Marco sich als Dragqueen Virginia DeFleur präsentiert. Er soll in Lillys (Lilly/Lilou Röder) Schule einen Vortrag über Toleranz halten.
Die konservativen Eltern sind geschockt, Britta will vermitteln. Sie schlägt einen Kompromiss vor, den Marco aber ablehnt: Nachgeben festigt Vorurteile.
Nachdem Marco mit Lilly und Britta jedoch einen lustigen und vorurteilsfreien Nachmittag verbringt, kann er mit Lillys Hilfe seinen Auftritt als Virginia DeFleur in der Schule nachholen. Johanna (Brigitte Antonius) ist begeistert und versteht nicht, warum manche Eltern befürchten, dass eine Dragqueen die Kinder in ihrer sexuellen Orientierung beeinflussen könnte.
Die Serie "Rote Rosen" wird seit dem 6. November 2006 außer an Feiertagen montags bis freitags um 14.10 Uhr im Ersten ausgestrahlt. (cw)
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