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Im Stadion: Josh Cavallo macht Freund Heiratsantrag

  • 14. März 2024

Zweieinhalb Jahre nach seinem Coming-out hat sich der australische Fußballprofi Josh Cavallo von Adelaide United FC symbolträchtig im Stadion seines Clubs mit seinem Partner verlobt.

"Es hat sich richtig angefühlt, diesen besonderen Moment auf dem Spielfeld zu teilen, wo alles begann", schrieb der 24-Jährige auf Instagram und postete dazu ein Foto, wie er auf dem Rasen vor seinem Lebensgefährten, dem australischen Elektriker Leighton Morrell, auf die Knie geht und einen Ring in der Hand hält. Im Hintergrund ist die leere Tribüne zu sehen.

Gleichzeitig dankte Cavallo seinem Verein. "Eure endlose Unterstützung hat mir so viel bedeutet", schreibt der Fußballer. "Ihr habt einen sicheren Raum im Fußball geschaffen, den ich in meinen Träumen nie für möglich gehalten hätte, und ihr habt mich ermutigt, jeden Tag meines Lebens authentisch zu leben." Das Posting wurde bereits mehr als 190.000 Mal gelikt. Neben vielen positiven Kommentaren und Glückwünschen gab es aber auch Beleidigungen.

Cavallo hatte sich 2021 als homosexuell geoutet – als erster Spieler der A-League, der höchsten Spielklasse im australischen Fußball (queer.de berichtete). "Ich bin stolz, öffentlich bekannt zu geben, dass ich schwul bin", sagte er damals in einem vom Club veröffentlichten Video. Es sei ein langer Weg bis zu diesem Punkt in seinem Leben gewesen, aber er sei sehr glücklich mit der Entscheidung, sich zu outen. "Adelaide United hat mir klargemacht, dass Fußball mehr als nur ein Spiel ist – es ist eine Familie." Für seinen Schritt hat er viel Anerkennung bekommen.

Mittlerweile gilt Cavallo als einer der prominentesten Verfechter für LGBTI-Rechte in Australien – und kritisierte etwa lautstark den Weltverband FIFA dafür, dass er die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 ausgerechnet in den Verfolgerstaat Katar vergeben hatte (queer.de berichtete). "Ich habe so etwas gelesen, dass es die Todesstrafe für homo­sexuelle Menschen in Katar gibt", sagte er damals. "Das ist also etwas, was mir große Angst macht und ich würde nicht wirklich nach Katar gehen wollen." (dpa/dk)


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