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Nichtbinäre Sexarbeiter*­innen

  • 27. März 2024
Meret Eberl: Ohne Titel (B. stehend), 2022 © Meret Eberl

Mehr als 120 Fotograf*innen haben sich an der Ausschreibung für den August-Sander-Preis 2024 beteiligt – in die Shortlist haben es auch queere Motive geschafft.

Zu den zehn Positionen, aus denen der*die Preisträger*in ausgewählt wird, gehört u.a. Meret Eberls Serie "NBSW" (2022-2023) über nichtbinäre Personen, die in der Sexarbeit tätig waren oder es immer noch sind.

In Johanna Langenhoffs sehr persönlicher Serie "ich (oder so)" (2023-2024) geht es wiederum um Selbsterforschung, Geschlechtsidentität und Bildfindung.


Johanna Langenhoff: ich (oder so), 2023 © Johanna Langenhoff

Ebenfalls in die Shortlist geschafft haben es Karl Henrik Edlund, Ronja Falkenbach, Mathilde Tijen Hansen, Alexander Komenda, Melina Lehmacher, Yola Moschitz, Tobias Nielsen und Philip Zietmann. Mitte April 2024 wird der*die vierte August-Sander-Preisträger*in sowie der Termin der Preisverleihung bekanntgegeben.

Mit dem August-Sander-Preis, der alle zwei Jahre ausgelobt wird, verbindet sich die Idee, junge zeitgenössische künstlerische Ansätze im weitertesten Sinn der sachlich-konzeptuellen Fotografie zu fördern. Die Namensgebung des Preises erklärt sich dadurch, dass die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur mit dem August Sander Archiv das weltweit größte Konvolut mit originalen Werken August Sanders (1876-1964) besitzt. Vor dem Hintergrund der bedeutenden Porträtfotografien von August Sander sollen sich die Bewerber*innen vorrangig auf das Thema des menschlichen Porträts beziehen. (cw/pm)


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