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Schutzpolizist Josef Martus, wegen Homosexualität erschossen

  • 09. April 2024
Bild: Archives départementales du Bas-Rhin (1134W20)

Die neue Ausstellung "Opfer der NS-Militärjusitz – Hinrichtungen auf der Dornhalde" in Stuttgart berichtet über die Lebensgeschichten einiger der bislang bekannten 31 Opfer.

Einer der Hingerichteten war der Schutzpolizist Josef Martus, der 1942 wegen seiner Homosexualität zum Tode verurteilt und auf der Dornhalde deswegen erschossen wurde.

Das Projekt "Der Liebe wegen" hatte bereits 2017 auf seiner digitalen Gedenkkarte über das Schicksal von Martus berichtet – zum damaligen Zeitpunkt war der Ort seiner Hinrichtung aber noch nicht bekannt. Dr. Betram Maurer, einer der Organisator*innen der Ausstellung, hat hier weiter recherchiert und wichtige Dokumente gefunden, die nun erstmals gezeigt werden.

Die Ausstellung "Opfer der NS-Militärjusitz – Hinrichtungen auf der Dornhalde" wird am Sonntag, den 14. April 2024 um 11 Uhr in der Geschichtswerkstatt Degerloch (Große Falterstraße 4, Stuttgart) eröffnet und ist dort bis zum 28. Juli 2024 jeweils sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen.

Friedhofsführungen (Dauer ca. zwei Stunden) werden am 12. Mai und am 13. Juli 2024, jeweils um 11 Uhr, angeboten. Start ist am Haupteingang Dornhaldenfriedhof. Von dort geht es zur Stelle, wo der Maschinengewehr-Schießstand war, und dann weiter zum Waldfriedhof, wo 18 der Hinrichtungsopfer beerdigt sind. (cw/pm)


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