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Mit einer Transition der Vergangenheit entkommen
Bild: Pathé Films- 16. April 2024
Die queere Musical-Komödie "Emilia Perez" des französischen Filmemachers Jacques Audiard wird im Mai beim 77. Filmfestival von Cannes uraufgeführt.
Die Story dürfte auf den ersten Blick vor allem den Gegner*innen des Selbstbestimmungsgesetzes gefallen, die erst letzte Woche im Bundestag behaupteten, dass sich Kriminelle mit einer Änderung ihres Geschlechtseintrags der Strafverfolgung entziehen könnten: Im Mittelpunkt von Audiards zehntem Spielfilm steht ein hohes Tier im mexikanischen Drogenhandel, das seine Vergangenheit hinter sich lassen und ein neues Leben als Frau beginnen möchte. Ob die Figur tatsächlich trans oder die Transition nur Tarnung ist, geht aus den ersten Ankündigungen nicht hervor.
In der Titelrolle ist die spanische trans Schauspielerin Karla Sofía Gascón zu sehen. Zum weiteren Schauspielensemble gehören Zoe Saldana, Selena Gomez und Édgar Ramírez.
Die 77. Filmfestspiele von Cannes finden vom 14. bis 25. Mai 2024 an der französischen Mittelmeerküste statt. "Star Wars"-Erfinder George Lucas soll dabei die Goldene Ehrenpalme für sein Lebenswerk erhalten. Den Jury-Vorsitz hat Greta Gerwig, die zuletzt mit "Barbie" Erfolg hatte. (cw/AFP)
















