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"Wir möchten alle einladen, sich mit uns zu positionieren"
- 30. April 2024

Die Aidshilfe Hamburg ist mit ihrer neuen Kampagne "Vielfalt ist alternativlos. Kein Rassismus. Kein Antisemitismus." an den Start gegangen.
"Mit unserer Kampagne wollen wir, zur anstehenden Europawahl und dem HamburgPride, ein deutliches Zeichen setzen", erklärte die Aidshilfe zu der Initiative gegen rechts. "Wir möchten alle einladen, sich mit uns zu positionieren."

Insgesamt drei Motive stehen auf der Homepage der Aidshilfe zum Download zur Verfügung, um daraus etwa ein Poster oder ein Transparent zu machen: Eine Regenbogen-Faust wendet sich gezielt an die queere Community, während ein geöffneter Mund mit Regenbogen-Sprechblasen Allys auffordert, Solidarität zu zeigen. Eine Gruppe von vier Menschen, die sich in den Armen halten, richtet sich an Menschen, die den Regenbogen (noch) nicht als Vielfaltssymbol lesen. Die Motive als Postkarte sind am Empfang der Aidshilfe Hamburg in der Langen Reihe erhältlich.

"Diskriminierungen, Feindseligkeiten, gegenüber Personen, aufgrund von ethnischer und/oder religiöser Zugehörigkeiten und Gruppen und auch der sexueller Identitäten, lehnen wir grundsätzlich ab. Period!", erklärte Aidshilfe-Aufsichtsrat Christian Giebel in einem Interview zur Kampagne.
Es ergebe sich auch aus der Arbeit des Vereins, "gegen rechts" zu sein. "Ohne die Ideen von Vielfalt und Diversitäten, die bestimmte Gruppierungen ablehnen, verleugnen und verstummen lassen wollen, könnten wir keine erfolgreiche Präventionsarbeit umsetzen", so Giebel. "Wie sollte das funktionieren, wenn nicht mehr alle Inhalte thematisiert werden dürften, die die Lebenswirklichkeiten von Menschen betreffen? Sexuelle Bildungsarbeit wäre dann vorbei." (cw)











