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Grönemeyer: Schutz queerer Menschen muss ins Grundgesetz

Bild: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
  • 28. Juli 2024

Sänger Herbert Grönemeyer hat am Samstagabend als Special Guest beim Berliner CSD am Brandenburger Tor gespielt – und eine kraftvolle Rede gehalten.

"Zur Zeit werden Demokratien weltweit auf perfide Art und Weise durch fundamentalistische, faschistische Kräfte attackiert", sagte der Sänger auf der Bühne zum Abschluss der Veranstaltung. Rechte Kräfte arbeiteten gegen andere Lebensmodelle. "Lassen wir das nicht zu", rief Grönemeyer. "Kämpfen wir für eine progressive Welt, jeden Tag und Seite an Seite."

Auf der Bühne in Berlin unterstützte Grönemeyer die Forderung der CSD-Veranstalter*innen, den Schutz queerer Menschen ins Grundgesetz aufzunehmen. Artikel 3 müsse ergänzt werden um den Zusatz, "dass niemand wegen seiner geschlechtlichen und sexuellen Identität benachteiligt werden darf", sagte Grönemeyer. "Wir brauchen weiter viel Ausdauer und gemeinsam sehr viel Mut", rief der Sänger in die Menge.

Der CSD in Berlin gilt als eine der größten Veranstaltungen der queeren Community in Europa. 75 Wagen und Dutzende Fußgruppen, die sich zu Lady Gagas "Born this way" in Bewegung gesetzt hatten, zogen bis zur Siegessäule. Von dort ging es zu Fuß weiter zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor. (cw/dpa)

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» Artikel 3: Sollte die Ampel einen Antrag zum Schutz queerer Menschen im Grundgesetz jetzt in den Bundestag einbringen?
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Galerie:
CSD Berlin 2024
180 Bilder

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