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Tom Daley vervollständigt seine Medaillen-Kollektion

Tom Daley (li.) präsentiert stolz mit seinem Partner Noah Williams die Silbermedaille (Bild: IMAGO / Action Plus)
  • 30. Juli 2024

Nach einer goldenen und einer bronzenen Medaille im Synchronspringen bei vorhergehenden Olympiaden hat sich der offen schwule Brite Tom Daley in Paris Silber gesichert.

Gemeinsam mit seinem Sprungpartner Noah Williams musste sich der 30-Jährige vom Zehn-Meter-Brett am Montag nur den chinesischen Weltmeistern Lian Junjie und Yang Hao geschlagen geben. "Ich habe jetzt eine Medaille in jeder Farbe, ich habe das Set vervollständigt", sagte Daley.

Bei der Medaillenvergabe erhielt von seinem Sprungpartner auch ein Bussi. Noah Williams ist selbst auch populär unter Schwulen, da er ein kleines Zubrot verdient, indem er bei OnlyFans seinen Body präsentiert.

Vor drei Jahren hatte Daley mit seinem damaligen Partner Maty Lee noch die Goldmedaille geholt (queer.de berichtete). Zuvor hatte er sich bei den Spielen 2016 in Rio de Janeiro gemeinsam mit Daniel Goodfellow die Bronzemedaille gesichert. Außerdem konnte Daley im Einzelspringen vom Zehn-Meter-Brett noch zwei Bronzemedaillen in den Jahren 2012 und 2021 erringen. Insgesamt hat er damit fünf olympische Medaillen gewonnen.

Aber nicht nur wegen seiner sportlichen Erfolge gehört der Springer zu den bekanntesten Olympioniken aus Großbritannien. Er sorgt auch regelmäßig mit seinen Häkel- und Strickkünsten, die er auf der auch auf der Tribüne bei Olympia auslebt, für Schlagzeilen (queer.de berichtete). Zudem ist er mit einem Oscar-Preisträger verheiratet: 2017 heiratete Daley den 20 Jahre älteren Hollywood-Drehbuchautor Dustin Lance Black (queer.de berichtete). Das Paar hat zwei Kinder (queer.de berichtete).

/ BBCSport | Auch Daleys Ehemann und die beiden gemeinsamen Kids freuen sich

Eigentlich wollte Daley schon seine sportliche Karriere vor Paris beenden. Er kündigte aber letztes Jahr an, für seinen Sohn noch einmal bei Olympia antreten zu wollen (queer.de berichtete). Nach seinem Silbermedaillen-Coup in Paris kann er sich nun auch noch eine weitere Teilnahme 2028 vorstellen. "Ich lebe in Los Angeles, also könnte ich die Chance auf eine weitere Olympiade zu Hause haben", sagte er – und verwies damit auf die Spiele 2012, bei denen er in London gewohnt hatte. "Aber jetzt will ich erst einmal den Augenblick genießen und schauen, wie sich die Dinge entwickeln." (cw)


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