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Save the Date: Glitzer-Ausstellung im MK&G

  • 04. September 2024
Lorenzo Triburgo und Sarah van Dyck, Venus, aus der Serie "ShimmerShimmer", 2020

Glitzer funkelt und flirrt, fasziniert und empört. Als erstes Haus weltweit widmet das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) dem Material im kommenden Jahr eine Ausstellung.

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Glitzer in aktuellen politischen Kontexten und kollektiven Bewegungen, als Material und Metapher für Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und Selbstbestimmung. Rund 40 internationale Positionen aus Kunst und Gestaltung werden zusammengebracht. Sie widmen sich Glitzer als Mittel des Protests, der Performance und Popkultur, als Symbol der Sichtbarmachung marginalisierter Gruppen und des Widerstands gegen Körperdiskriminierung.


The Huxleys, Style Over Substance, Videostill, 2021

Gezeigt werden unter anderem ein glitzerndes Jugendzimmer der Hamburger Künstlerin Jenny Schäfer, Fotografien von Sara Shakeel und Quil Lemons, Skateboards von Mickalene Thomas, GIFs von Molly Soda, Show-Perücken der Hamburger Wig-Designer Karl Gadzali und Mohamad Barakat für Olivia Jones und ein Bühnenoutfit von Bill Kaulitz.

Die Ausstellung "Glitzer" ist ab 28. Februar 2025 im MK&G zu sehen. Ab Juni 2025 wird sie mit der Rauminstallation "Puff Out" des türkisch-belgischen Duos :mentalKLINIK um 300 Quadratmeter fuchsiafarbenen Glitzer erweitert.

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ist ein Kunstgewerbemuseum in Hamburg. Es wurde 1877 als fünftes Kunstgewerbemuseum im deutschsprachigen Raum gegründet. Das Museumsgebäude am Steintorplatz im Stadtteil St. Georg am Hauptbahnhof beherbergte bis 1970 auch eine Gewerbeschule und von 1876 bis 1905 das Realgymnasium des Johanneums. Das Museum wird von einer Stiftung des öffentlichen Rechts getragen und hat den Zweck einer "Einrichtung der Kultur, insbesondere der Kunst und angewandten Kunst, mit seinen Sammlungen aus den europäischen, antiken und asiatischen Kulturkreisen". Die Sammlung umfasst über 600.000 Objekte und ist in vierzehn Bereiche aufgeteilt. Hervorzuheben sind mehrere Period Rooms, darunter der Spiegelsaal aus dem Budge-Palais, das "Pariser Zimmer" und Verner Pantons Spiegel-Kantine. (mize/pm)


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