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Österreich entschuldigt sich mit Regenbogentauben

Bild: BMJ / Antonio Nedić
  • 24. September 2024

An allen Landes- und Oberlandesgerichten in Österreich werden künftig Brieftauben in Regenbogenfarben abgebildet. Die Vögel halten einen Brief, der eine Entschuldigung an queere Justizopfer symbolisieren soll.

Die ungewöhnliche Wiedergutmachungs-Aktion kündigte Österreichs Justizministerin Alma Zadić am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien an. Die Grünen-Politikerin sprach vom Abschluss eines Prozesses, der vor drei Jahren mit ihrer Entschuldigung an die queeren Justizopfer und deren Rehabilitierung begonnen habe: "Dieses Unrecht anzuerkennen war wichtig."

Gereicht habe dies jedoch nicht, so Zadić: "Es braucht eine Gedenkmöglichkeit." Dabei sei klar gewesen, dass es "mehr als ein Taferl irgendwo in Wien" sein müsse. Deshalb würden die bunten Friedenstauben an allen Landesgerichten für Strafsachen sowie Oberlandesgerichten in öffentlich zugänglichen Bereichen angebracht.

Zusätzlich schuf das Justizministerium eine digitale Gedenkmöglichkeit. Auch die Regenbogentauben-Tafeln sollen mit einem QR-Code versehen werden, der direkt zur neuen Webseite diskriminiert.at führt. Dort ist unter anderem eine Studie von Andreas Brunner vom queeren Geschichtszentrum QWIEN abrufbar, in der die strafrechtliche Verfolgung queerer Menschen in Österreich nachvollzogen wird. (cw)


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