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Rinaldo Hopf zeigt seine "Queer Art Collection"
- 03. Oktober 2024
Salem Suite, 1963 (Bild: Will McBride)Seit seinen eigenen künstlerischen Anfängen in den 1980er Jahren hat Rinaldo Hopf auch immer die Werke anderer Künstler*innen gesammelt. Jetzt stellt er sie erstmals in Berlin aus.
Zu Beginn waren es vor allem Grafiken seiner Vorbilder und Idole wie Pablo Picasso, Jean Cocteau und David Hockney, die Hopf aus seinen ersten Bildverkäufen finanzierte. Als er mit der Zeit immer mehr Künstlerkollege*innen kennenlernte, bot sich der Tausch von Kunstwerken an. Als Mitherausgeber der Anthologie "Mein schwules Auge" kam er mit Hunderten von Künstler*innen, Fotograf*innen und Autor*innen aus der ganzen Welt in Kontakt.
Im Lauf der Jahre ist so eine umfangreiche Sammlung entstanden, wobei er sich auf die Werke queerer Künstler*innen konzentrierte. "Einzelne Bilder habe ich in wechselnden Zusammenstellungen immer in meiner Berliner Wohnung gehängt – aber ich habe die Werke noch nie im großen Zusammenhang gesehen oder gezeigt", so Rinaldo Hopf. "Das soll sich nun ändern."
Hopfs "Queer Art Collection" ist vom 9. bis 20. Oktober 2023 in der Berliner Galerie "The Ballery" (Nollendorfstraße 11, Schöneberg) zu sehen. Die Vernissage findet am Mittwoch, den 9. Oktober von 18 bis 21 Uhr statt.
Ausgestellt werden Werke u.a. von Pierre et Gilles, Will McBride, David Wojnarowicz, Felix Gonzales Torres, Andy Warhol, Tom of Finland, Jürgen Wittdorf, Johnny Abbate, Rick Castro, Martin von Ostrowski, Daniel Schmude, Henning von Berg, Alberto de las Heras, Jürgen Baldiga, Rob Jurka, The Hun, Rosa von Praunheim, Alexandre Haefeli, Salustiano, Rüdiger Trautsch, Slava Mogutin, Greg Day, Ralf König, Etienne Zerah, Richard Kranzin, Jean Ulrick Désert, Martin E. Kautter und Ingo Taubhorn. Einige ausgesuchte Kunstwerke werden zum Verkauf stehen. (cw/pm)











