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Die erste trans Kommissarin ist wieder im Einsatz

Bild: SWR / Polyphon Film / Rudolf Wernicke
  • 11. Oktober 2024

Im zweiten Film der "Seeland"-Reihe gibt es am 14. November 2024 um 20:15 Uhr im Ersten ein Wiedersehen mit Hayal Kaya als Elena Barin, der ersten trans Kommissarin im Deutschen Fernsehen.

Nach dem großen Erfolg von "Seeland" (über 6,6 Millionen Zuschauer*innen sahen im Dezember 2022 zu) ermitteln die Kommissar*innen Elena Barin (Hayal Kaya) und Achim Schatz (Julian Bayer) zum zweiten Mal am Schwäbischen Meer für den DonnerstagsKrimi im Ersten.

In der neuen Folge "Dämonen" wird ein Mann mitsamt seinem Schiff im Bodensee versenkt, der Sohn des Toten wird vermisst. Für die Kommissar*innen ist er der Hauptverdächtige. Bis ein anonymer Hinweis auf einen in einer Kiste versteckten Gefangenen auftaucht...

Im zweiten Film der Reihe "Seeland – Ein Krimi vom Bodensee haben die neue Chefin und der ortsansässige Ermittler eine verwickelte Geschichte aufzuklären und müssen gleichzeitig ausloten, wie ihre Zusammenarbeit laufen kann, denn angesichts der konzentriert-gelassenen Elena Barin fühlt Achim Schatz sich ausgebremst.

Mit ihrer Rolle verbindet Hayal Kaya nicht nur die türkische Herkunft: Auch Elenas trans Identität, die Tatsache, dass sie ihr Leben neu ordnen und neu anfangen will und dass es ihr trotz aller Widrigkeiten gelingt, kennt sie aus ihrem eigenen Leben.

Hayal Kaya wurde 1988 in Ankara geboren. Von 2008 bis 2013 absolvierte sie ihr Schauspielstudium an der dortigen Bilkent-Universität. Sie übernahm Rollen in türkischen Fernsehproduktionen und Kurzfilmen und sammelte Bühnenerfahrung im Theater Bilkent. Im Jahr ihres Studienabschlusses ging sie nach Deutschland, wo sie seit 2020 in Berlin lebt. Dort besuchte sie 2020 bis 2021 das Institut für Schauspiel, Film- und Fernsehberufe (ISFF). Sie wirkte in Theaterproduktionen mit und stand in mehreren Städten auf der Bühne, darunter in Berlin und Lübeck. (mize/pm)

"Ich bin froh und stolz, dass es zum ersten Mal im Deutschen Fernsehen ein solche Figur gibt und dass ich diese Rolle spiele", erklärte Kaya. "Ich schätze mich glücklich, obwohl ich mir wünschte, dass es mir viele Vorbilder gegeben hätte und dass wir diese Themen schon längst verinnerlicht hätten." (cw/pm)


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