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Queere Vergänglichkeit

Marianna Ignataki, Earthy Delights II (The Shining), 2024, 70 x 64 cm, Gouache, pastels, watercolor and graphite on paper
  • 19. Oktober 2024

Die aktuelle Gruppen-Ausstellung "World of Mercy" in der Galerie Verena Kerfin in Berlin beschäftigt sich mit Themen, die tief in der Tradition der Vanitas-Kunst verwurzelt sind.

Die Schau reflektiert zeitgenössische Ängste und Befürchtungen und vermischt sie mit künstlerischen Ausdrucksformen aus der Vergangenheit. Das Ergebnis ist eine visuelle Erkundung des Unheimlichen, bei der vertraute Objekte und Symbole unheimliche, groteske Formen annehmen. Dabei gibt es zahlreiche Berührungspunkte mit queeren Identitäten und nicht-mainstream-orientierten subkulturellen Ausdrucksformen.

"Den beteiligten Kunstschaffenden ist es ein Anliegen, ihre eigenen Bedürfnisse und Perspektiven durch den sicheren Raum der Galerie in die Öffentlichkeit zu tragen", erklärte Verena Kerfin gegenüber queer.de. "Ziel ist es, die Vielfalt dieser lebendigen Kulturformen als Teil der allgemeinen Kultur sichtbar und anerkannt zu machen."


Bogata Csintalan, Metamorphosis I, 2024, 40 x 40 cm, Oil on canvas

Beteiligt an "World of Mercy" sind Bogata Csintalan, Britt Schneider, Camille Theodet, Magdalena Piech, Marianna Ignataki, Paul Vogeler und Sherry Kerlin. Die Ausstellung ist noch bis zum 25. Oktober 2024 in der Verena Kerfin Gallery (Köthener Str. 28,.10963 Berlin-Kreuzberg) zu sehen. Die Werke sind dort auch käuflich erhältlich. (cw/pm)


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