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100 Jahre Klaus Mann in Berlin
Bild: ETH-Bibliothek Zürich, Thomas-Mann-Archiv / Fotograf: Unbekannt / TMA_AL7_6144_1- 02. November 2024
Im Teenageralter zieht es den angehenden Schriftsteller Klaus Mann 1924 aus dem beschaulichen München in die Skandalstadt Berlin – ein neues Buch feiert das hundertjährige Jubiläum.
Sieht er nicht süß aus? Der 16-jährige Klaus steht auf dem Balkon seines Elternhauses in München. Doch seine Gedanken sind offenbar ganz woanders. Nach allem, was wir von ihm wissen, ist das Münchner Abenteuerpotenzial von da an ausgereizt.
Mit Schwester Erika gaukelt er den Eltern 1923 eine Fahrt nach Weimar vor, in Wirklichkeit geht es nach Berlin. Viele Jahre später resümiert er: "Berlin war meine Stadt. Ich wollte bleiben. Aber wie?" Schon 1924 – vor genau hundert Jahren – kommt er "ganz legal" in die Stadt.
Das Abenteuer sucht und findet er in Berlin – in wilden Ausschweifungen, Drogenkonsum und im Ausleben seiner Homosexualität. Das Leben von Klaus Mann in der Hauptstadt wird zum "Tanz auf dem Vulkan".
Das neue Buch "Klaus Mann – Berlin war meine Stadt" (Amazon-Affiliate-Link ) aus dem be.bra Verlag zeichnet das Porträt eines ruhelosen Künstlers und einer turbulenten Metropole. Am Montag, den 18. November, dem 118. Geburtstag des Schriftstellers, lädt die Klaus Mann Initiative Berlin e.V. um 19 Uhr zur offiziellen Buchpremiere in die Stiftung Exilmuseum Berlin (Fasanenstraße 24, 10719 Berlin-Charlottenburg) ein. Herausgeber Frank Träger wird die Berlin-Bezüge von Klaus Mann erläutern. Darüber hinaus werden junge Mitglieder der Initiative die entsprechenden Texte aus den Autobiografien, Kritiken, Statements und Romanen des Schriftstellers lesen. (cw/pm)
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