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Junge Männer in meiner Wohnung
zine 1 © Sean Patrick Watters- 12. November 2024
Die Londoner Little Black Gallery hat eine dritte Ausgabe des neuen "BOYS! BOYS! BOYS! Zine" veröffentlicht – mit 175 intimen und erotischen Porträts des New Yorker Fotografen Sean Patrick Watters.
Der bekannte Modefotograf hat in den letzten zwanzig Jahren Hunderte von Männern in seiner Wohnung fotografiert. Seine Porträts in Farbe und Schwarz-Weiß feiern die Stärke und Schönheit des männlichen Körpers. In der Serie "That Window in Harlem" nutzt er das Fenster als physische und metaphorische Grenze.
Sean Patrick Watters studierte an der Indiana University und am International Center for Photography. Seine Schwarz-Weiß-Abzüge, seine Vorliebe für das Spiel mit Schatten, sein Gespür für Inszenierungen und seine Fähigkeit, die Seele seiner Modelle wahrzunehmen und wiederzugeben, sicherten ihm eine lange und erfolgreiche Karriere mit Aufnahmen für Mode-Zeitschriften auf der ganzen Welt. Zusätzlich zu seiner Arbeit im Studio hat er sich in seiner Kunstfotografie auf die queere Community konzentriert. Seine Arbeiten wurden in der Kente Royal Gallery (NYC), Revelation Gallery (NYC), Praz-Delavallade (Los Angeles), EDF Foundation (Paris) und im Centre Pompidou (Paris) ausgestellt.
Die dritte Ausgabe des "BOYS! BOYS! BOYS! Zine" mit 48 Seiten kann zum Preis von 15 Dollar auf boysboysboys.org bestellt werden. Die Website ist ebenfalls ein Projekt der Londoner Little Black Gallery, das von Mitbegründer Ghislain Pascal kuratiert wird, um schwule und queere Fotografie zu fördern. Pro Jahr sind vier Ausgaben geplant, die jeweils einem Solokünstler gewidmet sind. Die Auflage ist auf 500 Exemplare limitiert.
Mit freundlicher Genehmigung von Künstler und Galerie präsentieren wir einige ausgewählte Porträts von Sean Patrick Watters aus der neuen Zeitschrift in der unten verlinken Galerie.
Vor rund 50 Jahren kam in New York der Bildband "Man" heraus. Er zählt zu den ersten homoerotischen Männeraktfotobüchern überhaupt. Die Aufnahmen schuf der legendäre Gründer von Colt Studio, Jim French (queer.de berichtete). (mize)










