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Die Faszination mit Körpern im Dazwischen
Bild: Fotonoid- 25. November 2024
In ihrem ersten Solo-Programm "Juice" untersucht die Performancekünstlerin River Roux die Kategorisierung der Körper von inter Personen – Aufführungen gibt es im Dezember in Berlin.
Über die Jahrhunderte hinweg wurden inter Personen in der Medizin vom biologischen Phänomen zur anatomischen Unmöglichkeit erklärt. Androgyne, gender non conforming Menschen werden mal als mythisches Wesen, Hermaphrodit und Wunder der Natur angesehen, mal als geschlechtliche Missbildung und Fetischobjekt.
"Juice" konfrontiert die Lust an der Kategorisierung androgyner, sexarbeitender, unlesbarer und ungehorsamer Körper. River Roux begibt sich dazu als Performerin in einen durchsichtigen Raum. Ob Museum, Stripclub oder Observatorium, die Blicke, die auf sie gerichtet sind, oszillieren zwischen Begierde und Ekel, zwischen Attraktion und Scham. "Juice" erkundet die Faszination mit Körpern im Dazwischen: Was ist ein "natürlicher", was ein aufbegehrender Körper? Und wer darf jenseits von Fetisch existieren?
Berliner Premiere von "Juice" ist am 3. Dezember 2024 um 20 Uhr im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Weitere Aufführungen gibt es am 4., 28. sowie 29. Dezember, ebenfalls um 20 Uhr. Mehr Eindrücke der Show gibt die unten verlinkte Fotogalerie. (cw/pm)

















