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Queere Kunst in Hamburg

Mark Morrisroe, Untitled [John S. and Jonathan], 1985. Color Print von Sandwich-Negativ (Bild: Haus der Photographie / Sammlung F.C. Gundlach, Hamburg; © The Estate of Mark Morrisroe)
  • 07. Januar 2025

Die neue Ausstellung "High Noon" in den Deichtorhallen Hamburg beleuchtet noch bis zum 4. Mai 2025 die wegweisenden Arbeiten von Nan Goldin, David Armstrong, Mark Morrisroe und Philip-Lorca diCorcia.

Im von Wertekonservatismus und Neoliberalismus geprägten politischen Klima der Reagan-Ära der 1980er Jahre beginnen diese Fotograf*innen das Leben der New Yorker Subkultur in intensiven und oft schockierend intimen Bildern festzuhalten. Goldin, Armstrong und Morrisroe, eng miteinander befreundet, dokumentieren ihre Peergroup mit unverwechselbarem Stil und autobiografischem Ansatz.


Nan Goldin, Bruce Bleaching His Eye-Brows, Pleasant St., Cambridge, 1975. Cibachrome, 61 x 50,8 cm (Bild: Haus der Photographie / Sammlung F.C. Gundlach, Hamburg, © Nan Goldin, Courtesy the artist and Gagosian)

Ihre Werke zeigen intime Momente von Liebe, Freundschaft und Verfall vor dem Hintergrund von Leidenschaft, Sucht und Aids. DiCorcia hingegen inszeniert aus alltäglichen Szenen in seiner Umgebung Fiktionen, schafft idealisierte Archetypen und spielt mit dem Konzept des fotografischen Dokuments.

Kuratiert von Dr. Sabine Schnakenberg, präsentiert die Schau etwa 150 Arbeiten aus der Sammlung F.C. Gundlach, die bis heute nachwirken – sowohl auf die Kunstwelt, als auch auf die gesellschaftliche Wahrnehmung von Sexualität, Beziehungen und Identität. (cw/pm)


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