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Applaus und Alaaf bei Operngala Bonn 2025
Bild: Barbara Frommann- 21. Januar 2025
Mit der 12. Ausgabe der Festlichen Operngala Bonn für die Deutsche AIDS-Stiftung erreicht der Gesamterlös der Gala-Serie 1,95 Millionen Euro. Mit der Stiftung freuten sich mehr als 800 teils prominente Gäste.
Durch den Benefiz-Abend am vergangenen Freitag führte die lesbische Moderatorin Bettina Böttinger. Begeistern konnten die international bekannten Sänger*innen, der Chor und das Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Dirk Kaftan. Sie bekamen Standing Ovations für das künstlerische Programm und ihre Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids. Passend zur fünften Jahreszeit hatte auch das Bonner Prinzenpaar einen Gastauftritt. Das Publikum feierte die beiden Tollitäten.
"Die Menschen in der Region Bonn unterstützen unsere Arbeit großzügig", freut sich Anne von Fallois, geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. "Im Jahr 2024 spendeten sie 84.000 Euro. Zusammen mit dem Reinerlös aus der Gala in Höhe von rund 55.000 Euro können wir damit wichtige HIV-Projekte im Rheinland und in der Ukraine fördern."
Mit einem Teil des Erlöses unterstützt die Deutsche AIDS-Stiftung die Initiative "Let's Warm Hearts" von "Impulse Ukraine". Das Projekt hat die Deutsche AIDS-Stiftung zusammen mit dem UNAIDS-Office in Bonn ausgewählt. Die ukrainische Initiative versorgt Menschen in Lwiw und Umgebung, die mit HIV leben, medizinisch und psychosozial.
Ingrid Regien, Direktorin von UNAIDS Bonn, machte auf der Bühne deutlich, wie dringend die Hilfe für Menschen mit HIV und Aids bleibt. Sie sagte: "Im Jahr 2023 haben sich weltweit 1,3 Millionen Menschen neu mit HIV infiziert. Mit Ihrer Hilfe erreichen lebensrettende Programme Menschen, die sie am dringendsten benötigen. Insbesondere in der Ukraine, wo die HIV-Krise durch die Kriegskrise noch verschärft wird."
Die Deutsche AIDS-Stiftung dankte allen, die die Benefiz-Veranstaltung unterstützt haben. Allen voran dem Mitveranstalter Theater Bonn, dem Intendanten der Bonner Oper Bernhard Hellmich sowie dem künstlerischen Leiter, Operndirektor Marcus Carl. (cw/ots)











