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Gesellschaftsgemälde über schwule Lebensrealitäten der Gegenwart

Bild: Philine Hofmann
  • 06. Februar 2025

Das queere Bühnenepos "Das Vermächtnis" von Matthew López erlebt im März am Wiener Theater in der Josefstadt seine österreichische Erstaufführung

In zwei Teilen entfaltet sich ein ebenso humorvolles wie tragisches Meisterwerk des Storytellings über Liebe, Freundschaft und die Suche nach Identität. Die Geschichte beginnt im New York der späten Obama-Jahre und taucht ein in das Leben eines schwulen Freundeskreises um Eric Glass und Toby Darling, die voller Hoffnung auf die Zukunft blicken. Doch die (erste) Wahl Donald Trumps verändert nicht nur Amerika, sondern auch den Freundeskreis.

Im Aufeinandertreffen dreier Generationen schwuler Männer nimmt das Stück auch die verheerende Aids-Krise der 1980er Jahre in den Blick und fragt nach dem Vermächtnis, das von einer Generation an die nächste weitergegeben wird: Welche Verantwortung tragen wir gegenüber denen, die uns vorausgingen?

Inspiriert von E. M. Forsters berühmtem Roman "Howards End" verwebt López meisterhaft Zeitebenen und Handlungsstränge zu einer universellen Geschichte über das Erbe und die Fragilität von Freiheitsrechten. Vor allem aber ist es ein berührendes, erotisches und mit viel Humor und Einfühlungsvermögen erzähltes aufregendes Gesellschaftsgemälde über schwule Lebensrealitäten der Gegenwart.

Premiere von "Das Vermächtnis" am Wiener Theater in der Josefstadt ist am Samstag, den 15. März 2025 um 15 Uhr. Weitere Vorstellungen stehen bis zum 14. Juni auf dem Programm. An Wochenenden hat das Publikum die Möglichkeit, beide Teile als Doppelvorstellung zu sehen. An Wochentagen werden die Teile einzeln gezeigt. (cw/pm)


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