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Das nichtbinäre Saarland auf der Bühne

Bild: Martin Kaufhold
  • 12. Februar 2025

Am Saarländischen Staatstheater ist derzeit die wohl ungewöhnlichste "Blutbuch"-Inszenierung zu sehen – neben Schauspieler*in Nils Svenja Thomas gehören zum Cast auch vier queere Bürger*innen.

Kim de l'Horizons Roman "Blutbuch" war die Sensation des Bücher-Herbstes 2022. Begeistert reagierten Kritik und Publikum auf ein Werk, in dessen Zentrum eine nichtbinäre Hauptfigur steht, die über ihre Familiengeschichte schreibt.

Aufgewachsen in einem Schweizer Vorort, lebt das erzählende Ich nun in der Großstadt, ist den engen Strukturen der Herkunft entkommen und fühlt sich im nichtbinären Körper wohl. Doch dann erkrankt die Großmutter und das Ich beginnt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Das Saarländische Staatstheater greift den Erzählfaden von Kim de l'Horizons Roman auf und verflechtet ihn mit dem Leseerlebnis nichtbinärer Menschen aus dem Saarland: In der "Blutbuch"-Inszenierung des Regie-Duos Luca Pauer und Thorsten Köhler steht Schauspieler*in Nils Svenja Thomas zusammen mit den vier queeren Bürgerinnen Fred Kakuschke, Alex Mayer, Robert Schöpfer und Skyler Wandrowitsch auf der Bühne.

Erkennt sich das Bürger*innen-Ensemble in diesem Text wieder? Wie steht es mit der eigenen Vergangenheit, mit Leerstellen im Erinnern, mit familiären Spuren, die vergessen sind? Das performative Theaterprojekt soll zwischen Film, Spiel und Performance nicht nur gesellschaftliche, sondern auch erzählerische Normen aufbrechen – ganz wie es Kim de l'Horizons Roman tut.

Aufführungen am Saarländischen Staatstheater stehen noch bis zum 17. Mai 2025 auf dem Programm. (cw/pm)


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