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Dragqueens werden zu Opernstars
Bild: Matthias Baus- 17. Februar 2025
Wieder im Repertoire: Mit Bastian Krafts "Rusalka" ist am Wochenende eine der queersten Stuttgarter Inszenierungen der letzten Jahre auf die Bühne der Staatsoper zurückgekehrt.
Keine andere Version der beliebten Geschichte einer Nixe, die sich in einen Menschen verliebt und dafür Gestalt und Wesen aufgeben muss, erzählt annähernd so geisterhaft schön von nächtlichen Parallelwelten wie Antonín Dvořáks Oper "Rusalka".
So kam Regisseur Bastian Kraft auf die Idee, die Rollen der Wald- und Wasserwesen in seiner Neuinszenierung neben den Sänger*innen parallel auch von Dragqueens interpretieren zu lassen. Durch Lippensynchronisation machen sich die Expert*innen der Transformation und des schönen Scheins im Spotlight das Märchen von Nixe und Prinz zu eigen.
An der Seite eines hochkarätigen Ensembles sind die Drag-Performer*innen "auf der Suche nach einem Leben, in dem wen wir lieben und wer wir sind nicht mehr darüber entscheidet, wessen Existenz im Licht stattfindet und wessen im Dunkel", so die Staatsoper über "Rusalka". Eine umjubelte Premiere feierte das Stück im Juni 2022.
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Bis einschließlich 28. März stehen im Rahmen der Wiederaufnahme weitere Aufführungen auf dem Programm. Alle Termine und Karten gibt es auf der Homepage der Staatsoper Stuttgart. (cw/pm)










